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    HSBC Daily Trading

    Kraft getankt – neuer Aufwärtsimpuls?

    Ein bemerkenswertes 2. Quartal neigt sich dem Ende zu. Nach dem schnellsten und dynamischsten Rückschlag der DAX®-Historie brachten die letzten drei Monate eine gleichermaßen atemberaubende Erholung. Mit einem Kursplus von 23 % sichert sich das aktuelle Quartal einen Platz auf dem Siegertreppchen – nur das Schlussquartal 1999 und das 2. Quartal 2003 (+35 % bzw. +33 %) verliefen noch erfolgreicher. Charttechnisch konsolidiert der DAX® in den letzten Wochen im Dunstkreis der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.156 Punkten). Zusammen mit dem Erholungstrend seit Ende März (akt. bei 12.157 Punkten) ergibt sich hier eine wichtige Unterstützung. Neben dieser „harten“ technischen Unterstützungszone sichert die Aktienmärkte insgesamt auch die verhaltene Börsenstimmung ab (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 25. Juni). Deshalb stehen die Chancen nicht schlecht, dass die deutschen Standardwerte die o. g. Bastion als Sprungbrett nutzen. Das jüngste Verlaufshoch bei 12.616 Punkten steckt dabei das nächste Anlaufziel ab. Auf der Unterseite gilt es, zusätzlich zu der angeführten Haltezone, das Verlaufstief bei 11.598 Punkten zu beachten. Schließlich würde bei einem Abgleiten unter dieses Level die gesunde Verschnaufpause in eine Topbildung umschlagen.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Ringen um die 1.000er-Marke

    Seit dem Märztief bei 351 USD hat die Tesla-Aktie eine extrem dynamische Rally auf das Börsenparkett gelegt. Zuletzt erreichte der Autobauer dabei sogar ein neues Allzeithoch – mit 1.027 USD stieß das Papier dabei sogar erstmals in vierstelliges Kursterrain vor. Doch im Dunstkreis der Marke von 1.000 USD ist der Autotitel nun ins Stocken geraten. Festmachen können Anleger diese These an einem „shooting star“ sowie der jüngsten „inside week“. Aufgrund dieser Kerzenmuster sollten Anleger etwas vorsichtiger agieren. Während auf der Oberseite ein Spurt über die letzten Wochenhochs bei 1.012/1.019/1.0127 USD notwendig ist, um den aktuellen Verlust an Aufwärtsmomentum zu kitten, würde ein Rutsch unter die Wochentiefs bei 909 USD die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite nach sich ziehen. Als mahnenden Fingerzeig interpretieren wir diverse Indikatoren. So haben weder RSI noch MACD ihre Verlaufshochs vom 1. Quartal 2020 erreicht. In der Konsequenz ergibt sich also eine divergente Entwicklung. Eine negative Weichenstellung dürfte den Korrekturbedarf verschärfen. Eine erste Unterstützung stellt dann das Aprilhoch bei 870 USD dar, ehe die Aufwärtskurslücke von Anfang Juni bei 854/835 USD auf die Agenda rückt.

    pfeil-rotTesla (Weekly)
    Chart Tesla

    Volatilität weiter am Anschlag

    Strukturierte Produkte bieten in Hochvola-Phasen besonders attraktive Konditionen. Als charttechnisches Hilfsmittel, um schwankungsintensive Perioden zu identifizieren, ziehen wir regelmäßig die Bollinger Bänder heran. Genauer gesagt, den Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band. Der Kursverfall der letzten zweieinhalb Jahre der Leoni-Aktie sorgt dafür, dass die beiden Begrenzung des Volatilitätsindikators weiter auseinander liegen denn je! Gleichzeitig steht der trendfolgende MACD vor einem neuen Einstiegssignal, während der RSI weiter im überverkauften Terrain verharrt. Diese hoffnungsvollen Indikatorsignale vollziehen sich auf Basis die Haltezone bei gut 6 EUR der letzten 20 Jahre, welche mit dem Tief vom April bei 5,20 EUR nur kurzfristig unterschritten wurde (siehe Chart). Damit liegt möglicherweise ein Fehlausbruch auf der Unterseite vor. Nachdruck würde dieser Interpretation eine nachhaltige Rückeroberung des Tiefs vom August 2019 bei 8,08 EUR sorgen. Aufgrund des antizyklischen Charakters neuer Leoni-Engagements sollten Anleger die o. g. Jahrtausendtiefs unbedingt als Absicherung beachten.

    pfeil-rotLEONI (Monthly)
    Chart LEONI

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    Autor: Jörg Scherer