Stärker als erwartete Zahlen zum chinesischen Außenhandel lindern heute Morgen ein wenig die Angst der Anleger vor einer allzu großen Wachstumsdelle durch die Lockdown-Maßnahmen, die in der Volksrepublik ergriffen wurden, um die vierte Infektionswelle mit dem Coronavirus zu stoppen.

Die durch die Daten ausgelöste gute Stimmung an Asiens Börsen dürfte den Deutschen Aktienindex zum heutigen Handelsstart allerdings nur wenig anstecken. Wir erwarten leichte Verluste, nachdem der Markt schon gestern in der Hoffnung weiter steigender Kurse an der Wall Street vorgelaufen war. Der DAX notiert mit gut 15.900 Punkten nun genau in der Mitte seiner seit zweieinhalb Wochen andauernden Handelsspanne.

Die Investoren hoffen derzeit vor allem auf eine Erholung der chinesischen Technologieaktien, die in den vergangenen Monaten stark unter die Räder kamen. Doch werden neue Stimuli oder bessere Wirtschaftsdaten kaum dazu beitragen, hier die Wende zu bringen. Was es dafür braucht, ist eine Charme-Offensive der Regierung in Peking, um das zerstörte Vertrauen nach unvorhersehbaren Regulierungs-Eingriffen wieder herzustellen.

Was die am Donnerstag anstehende Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag angeht, hält sich die Erwartungshaltung der Anleger in Grenzen. Unter ihnen reift mehr und mehr die Gewissheit, dass die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise schon wieder zu schwach ist, um ein Strammziehen der geldpolitischen Zügel zum jetzigen Zeitpunkt zu rechtfertigen.

Was die Inflation angeht, wäre ein solches „auf die Bremse treten“ zwar notwendig. Schaut man sich allerdings die Flexibilisierung der Inflationsziele von Fed und EZB an, könnte diese auch als ein Eingeständnis gewertet werden, dass ein Zurückdrehen der geldpolitischen Stützen auch in Zukunft nicht mehr möglich sein wird. Ein solches Szenario dürfte die Aktienkurse noch ein paar Jahre weiter nach oben treiben.

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