Der Deutsche Aktienindex erlebt gerade einen kleinen Ausverkauf. Die Zinsen fallen wieder und das belastet die Value-Aktien, während es Technologieaktien begünstigt. Die Anleger müssen nicht nur immer noch die jüngsten geldpolitischen Signale verarbeiten, sondern nehmen auch die zunehmenden Warnungen vor einer Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus zur Kenntnis. Im Ergebnis fallen sowohl die Renditen am Anleihemarkt als auch die Kurse am Aktienmarkt. Das passt zum saisonalen Verlauf, der bis Juli nur noch Fehlausbrüche nahelegt, bevor dann eine größere Korrektur über den DAX hereinbrechen könnte.

Sei der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch finden an den Märkten umfangreiche Anpassungen an die neuen geldpolitischen Rahmenbedingungen statt, auch wenn diese ja vorerst lediglich verbal erfolgten. Dennoch haben sich einige jetzt schon dazu entschlossen, die Reißleine zu ziehen und Positionen zu schließen. Nach der Sitzung ist der Technologie-Index Nasdaq noch auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Der Dow Jones und die Value-Aktien, die eigentlich von in der Zukunft höheren Zinsen profitieren, sind plötzlich die Aktien, die sich am schwächsten entwickeln. Gold, das unter steigenden Zinsen leidet, fällt dynamisch.

Noch also herrscht auf dem Parkett scheinbar Uneinigkeit darüber, wie man die Signale aus der Geldpolitik interpretieren soll. Aktuell sind zahlreiche widersprüchliche Bewegungen am Markt zu beobachten. Man kann sich gut vorstellen, dass große Adressen solche Entwicklungen nur schwer absichern können und gezwungen sind, durch Verkäufe das Risiko insgesamt nach unten zu fahren. Sollte es zu einem solchen Anpassungsprozess kommen, kann dieser auch noch ein paar Wochen anhalten. Denn große Portfolios können nicht so schnell umgebaut werden.

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