Heute kommt es auf die Schnäppchenjäger und ihre Bereitschaft an, im Deutschen Aktienindex an der 200-Tage-Linie bei rund 15.000 Punkten zuzugreifen. Hält diese aus technischer Sicht wichtige Unterstützung nicht, könnte es kurzfristig noch etwas ungemütlicher an der Frankfurter Börse werden. Genau vor einem Jahr beschleunigte sich der Abwärtstrend in dem Moment, als die 200-Tage-Linie durchbrochen wurde.

Auch fundamental hat sich das positive Börsenbild der vergangenen anderthalb Jahre in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Der geldpolitische Geleitschutz der Börsen durch die Notenbanken könnte zeitnah wegfallen, während die Wachstumsfantasie nach der Krise im Keim der weltweiten Störung der Lieferketten und Rohstoffknappheit zu ersticken droht.

Die Unsicherheiten rund um den Margendruck für Unternehmen durch steigende Preise für Vorprodukte und Rohstoffe und dem Engpass bei der Beschaffung selbiger könnte nun zu einer größeren Korrektur am Aktienmarkt führen, da die Zentralbanken gleichzeitig geneigt sind, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. Dem Markt steht also im Unterschied zum Frühjahr und Sommer weniger Liquidität als Unterstützung zur Verfügung.

Ein Hoffnungsschimmer könnte sich für die Anleger allerdings aus dem saisonalen Muster der Vergangenheit im DAX ergeben. Danach sollte der Index in diesen Tagen ein Tief vor einer größeren Anstiegsphase ausbilden. Heute schon könnte die Frage beantwortet werden, ob dieses Tief mit oder ohne Bruch der 200-Tage-Linie erfolgen wird.

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