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    HSBC Daily Trading

    Schlechte Stimmung als unterstützender Faktor

    Der DAX® erlebte gestern einen sehr ruhigen Handelstag. Eine Handelsspanne von gerade einmal 75 Punkten sowie ein im Vergleich zur Eröffnung kaum veränderter Schlusskurs (12.822 Punkte) sind äußere Anzeichen dieser Entwicklung. Damit notiert das Aktienbarometer weiterhin unter dem ehemaligen Erholungstrend seit Ende 2018 (akt. bei 12.939 Punkten). Gleichzeitig hat die jüngste Abwärtskurslücke (13.073 zu 12.936 Punkten) ebenfalls Bestand. Um den deutschen Standardwerten neues Leben einzuhauchen, ist deshalb ein Anstieg über die jüngsten Verlaufshochs (12.936 Punkten) nötig, welche bestens mit der o. g. Trendlinie bzw. der unteren Gapkante der angeführten Kurslücke harmonieren. Trotz der jüngsten Verschnaufpause argumentierten wir zuletzt, dass das DAX®-Gesamtbild solange intakt ist, wie das Aktienbarometer oberhalb des „doppelten Durchschnitts“ aus den Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 12.364/12.209 Punkten) notiert. Diese Einschätzung wird durch das Sentiment untermauert, das immer schlechter wird. So fällt der Bullen-Anteil gemäß der aktuellen Umfrage der AAII auf nur noch 20,2 % – der niedrigste Stand seit 2016! Die Hausse stirbt bekanntlich erst in der Euphorie, die Anleger derzeit vergebens suchen.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Idealtypische Bodenbildung

    In den letzten Tagen und Wochen haben wir uns an dieser Stelle intensiv mit der Rally im Edelmetallbereich auseinandergesetzt. Die jüngsten Kursgewinne hinterlassen auch bei den Minentiteln des NYSE Arca Gold Bugs deutliche Spuren. Auch hier liegt inzwischen eine lehrbuchmäßige, untere Umkehr vor (siehe Chart). Der zuletzt erfolgte Spurt über das Hoch vom August 2016 bei 286 Punkten schließt die Trendwende erfolgreich ab. Aus der Höhe der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ergibt sich ein langfristiges Anschlusspotential von gut 180 Punkten, was zu einem kalkulatorischen Kursziel im Bereich von rund 460 Punkten führt. Auf dem Weg in diese Region stecken die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 370 Punkten ein wichtiges Etappenziel ab. Die obere Begrenzung des seit Januar 2016 bestehenden Aufwärtstrendkanals (akt. bei 426 Punkten) definiert ein weiteres Zwischenziel. Um die charttechnische Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr unter das 2016er-Hoch bei 286 Punkten zurückzufallen. Schließlich würde eine negative Weichenstellung die strategische Trendwende mit einem dicken Fragezeichen versehen.

    pfeil-rotNYSE Arca Gold Bugs (Monthly)
    Chart NYSE Arca Gold Bugs

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Erfolgreiche Trendwende – Teil 2

    Mit 24,98 USD gelang der SSR Mining-Aktie zuletzt ein neues 9-Jahres-Hoch. Damit schlägt der Goldminentitel aus den beiden strategischen Kurstreibern in Form einer multiplen, unteren Umkehr sowie dem Bruch des Abwärtstrends seit November 2007 weiter Kapital (siehe Chart). Den beschriebenen Gezeitenwandel untermauert auch die lehrbuchmäßige Entwicklung der Umsätze. Das kalkulatorische (Mindest-)Kursziel – abgeleitet aus der Höhe der Bodenbildung der letzten Jahre – lässt sich auf rund 27 USD taxieren. Wenn Investoren den Rückschlag vom Frühjahr zudem als klassisches „V“-Muster interpretieren, dann ergibt sich aus dieser Chartformation sogar ein Anschlusspotential bis in den Bereich von 29 USD. Jenseits dieser Zielmarken bildet das Jahreshoch von 2011 bei 35,94 USD den nächsten Widerstand. Auf der Unterseite bieten sich die Hochs vom Jahreswechsel 2019/20 bei 19,42/19,41 USD als Absicherung an. Um die gute Ausgangslage zu erhalten, sollte die SSR-Aktie deshalb nicht mehr nachhaltig unter die Marke von 20 USD zurückfallen. Eine Absicherung auf dieser Basis gewährleistet gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

    pfeil-rotSSR Mining (Monthly)
    Chart SSR Mining

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

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    Autor: Jörg Scherer