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    HSBC Daily Trading

    Schwankt um 13.000 Punkte

    Der DAX® gönnte sich gestern eine kleine Verschnaufpause. Festmachen können Anleger diese These an der überschaubaren Handelsspanne von lediglich 120 Punkten sowie dem ausgeprägten Innenstab – die gestrige Tagesrange verblieb also innerhalb des Pendants des Vortages. Dieses Verhaltensmuster passt zur Entwicklung beim S&P 500®: Die amerikanischen Standardwerte halten seit drei Tagen in unmittelbarer Schlagdistanz zu ihrem Rekordhoch von Februar (3.394 Punkte) inne. Beim DAX® kommt mit dem Erholungstrend seit Dezember 2018 (akt. bei 13.022 Punkten) zusätzlich eine bedeutende Barriere hinzu. Vor dem Hintergrund der keinesfalls euphorischen Grundstimmung, sowie dem noch bis Anfang September bestehenden saisonalen Rückenwind, sehen wir unverändert Chancen, das Verlaufshoch vom 21. Juni bei 13.314 Punkten anzupeilen. Das zuletzt genannte Level markiert gleichzeitig den Auftakt zur großen Rosenmontagskurslücke vom 24. Februar (obere Gapkante bei 13.501 Punkten). Unserer konstruktiven Sichtweise würde indes ein Abgleiten unter die jüngste Aufwärtskurslücke bei 12.753/12.803 Punkten einen Nackenschlag versetzen. Deshalb kann besagtes Gap als Absicherung auf der Unterseite herangezogen werden.

    pfeil-rotDAX® (Daily)
    Chart DAX®

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Allzeithoch und noch ein bisschen mehr

    Seit Jahresbeginn notieren die südkoreanischen Standardwerte knapp 10 % im Plus. Mit dieser Wertentwicklung zählt der KOSPI zu den besten Aktienmärkten 2020. Aus charttechnischer Sicht könnte sich diese Erfolgsstory fortsetzen, denn mit der Widerstandszone bei gut 2.200 Punkten hat das Aktienbarometer jüngst eine wichtige Hürde genommen. Die Kombination aus dem alten Rekordhoch von 2011 (2.231 Punkte), diversen Hoch- und Tiefpunkten der letzten beiden Jahre sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 2.221 Punkten) bildete auf diesem Niveau einen wichtigen Kumulationswiderstand. Da dieser nun zu den Akten gelegt wurde, rückt das bisherige Rekordhoch vom Januar 2018 bei 2.607 Punkten wieder auf die Agenda. Dafür sprechen noch zwei andere Aspekte: Zum einen ist auch der Korrekturtrend der letzten zweieinhalb Jahre (akt. bei 2.188 Punkten) inzwischen Geschichte und zum anderen kann die gesamte Frühjahrskorrektur letztlich als „V-Umkehr“ interpretiert werden. Aus letzterem Kursmuster ergibt sich sogar ein Anschlusspotential von 800 Punkten, welches sehr gut mit der 138,2 %-Fibonacci-Projektion der gesamten Korrektur von Januar 2018 bis März 2020 (3.053 Punkte) harmoniert.

    pfeil-rotKOSPI (Monthly)
    Chart KOSPI

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

    Erholung – Teil 2?

    Binnen kürzester Zeit erlebte die Sixt-Aktie im Frühjahr einen dramatischen Kurseinbruch von dreistelligen Notierungen auf nur noch 33,30 EUR. Nüchtern betrachtet kam es dadurch zu einem idealtypischen Pullback an die alten Ausbruchsmarken von 2014/15. Seither läuft die Erholung, die aber zuletzt ins Stocken geraten ist. Charttechnisch schlägt sich diese Entwicklung in der Ausprägung einer Konsolidierungsflagge nieder. Die obere Flaggenbegrenzung fällt dabei fast punktgenau mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 73,30/73,70 EUR) zusammen (siehe Chart). Ein Sprung über diese Hürden würde vor diesem Hintergrund für den Startschuss einer weiteren Erholungsstufe sorgen. Auf eine erfolgreiche Weichenstellung lassen diverse Indikatoren hoffen. Während der MACD freundlich zu interpretieren ist, liegt im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) ebenfalls ein Flaggenmuster vor. Im Gegensatz zum eigentlichen Chartverlauf ist die Konsolidierung hier aber bereits abgeschlossen. Gelingt der Befreiungsschlag, definieren das Junihoch (84,25 EUR) bzw. der ehemalige Aufwärtstrend seit 2015 (akt. bei 87,15 EUR) die nächsten Anlaufziele. Als enge Absicherung ist im Ausbruchsfall die o. g. Flaggenbegrenzung prädestiniert.

    pfeil-rotSixt (Weekly)
    Chart Sixt

    Quelle: Refinitiv, tradesignal

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    Autor: Jörg Scherer