• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 10.986,89 Punkte

Einleitend, meine Damen und Herren, möchte ich zu einem Beitrag von Frank Schäffler verlinken, der die Situation meines Erachtens treffend beschreibt.

Griechische Euro-Erpressung: Bezahlt uns, dann helft Ihr Euch

Auf einem Guidants Desktop wird das Thema unglaublich hitzig diskutiert. Das müssen Sie gelesen haben:

http://go.guidants.com/#c/harald_weygand

Was mich an der Diskussion ein klein wenig stört, ist die ihr immanente Hysterie. Wir sind die Dummen, wir sind die Unfähigen, wir werden über den Tisch gezogen. Anstatt es einfach sachlich zu sehen. Für den europäischen Einigungsprozeß gab es keine Blaupause. Zum damaligen Zeitpunkt wurde eine Aufnahme Griechenlands als sinnvoll erachtet. Jetzt im Nachhinein sind wir klüger. Griechenland hätte nicht reingedurft. Die Aufnahme war ein großer Fehler!

Auf der anderen Seite sind wir auch dahingehend klüger, dass die bisherige Konzeption der Eurozone nicht unbedingt schlecht für den Exportweltmeister Deutschland ist. Den Südländern hingegen wurde mit dem Euro die Möglichkeit einer Währungsabwertung genommen. Es macht also wenig Sinn, wegen der Griechenlandproblematik das ganze Projekt der europäischen Einigung in Frage zu stellen. Mich erinnert die Diskussion an Fukushima. In Deutschland kam es zu einer regelrechten Massenhysterie, mit einem Schlag wurde beschlossen die Energiewende einzuleiten. Ich bin auch dafür, aber ich bin nicht dafür, solche weitreichenden Entscheidungen unter dem Eindruck starker emotionaler Schwingungen zu treffen. Wir aktiven Anleger wissen nur zu gut, dass Entscheidungen nicht emotional getroffen werden dürfen. Im Trading sind emotionale Entscheidungen die falschen!

Zurück zur dem Verhandlungspoker um Griechenland.

Was hier passiert, ist ein Angriff der Eurozone aus ihrem Inneren heraus. Das ist Fakt. Im Gegensatz zu all den Diskutanten bin ich der Ansicht, dass sich die neue griechische Regierung verhebt. Wenn Sie mit ihren Forderungen durchkommen würde,- Frühverrentungen, eigentlich unfaßbar, angesichts der desolaten wirtschaftlichen Verfassung des Staats -, würden sie maßgeblich die Richtung der europäischen Finanzpolitik bestimmen. Und das als schwächstes Glied Europas. Dem können Merkel und Schäuble nicht zustimmen. Ich halte das für unmöglich. Meines Erachtens wird es so ausgehen, dass SYRIZA nach und nach die vollmundigen Wahlversprechen kassieren muß.

Kommen wir zum DAX.

Seit Mitte März läuft eine Korrektur innerhalb des Bullenmarkts seit 2009.

Zwei starke Unterstützungen liegen bei 10.600 und 10.000 Punkten im Markt. Im Bereich einer der beiden dürften die Kursnotierungen wieder anspringen, s. graue Prognosepfeile.

Nach oben hin gilt weiterhin:

Die maßgebliche Buy Triggermarke liegt im DAX bei 12.080 Punkten. Kann der Index über 12.080 Punkte ansteigen, bedeutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit das erwartete mittelfristige Kaufsignal mit Zielen von 13.500 und bis zu 14.200 Punkten.

Mein Kollege Daniel Kühn berichtet von einem einmaligen Angebot. Und es ist tatsächlich einmalig: Bitte hier klicken zum Lesen

DAX-Schwanz-Griechenland-versucht-mit-dem-Hund-Eurozone-zu-wedeln-Chartanalyse-Harald-Weygand-GodmodeTrader.de-1
DAX - Mögliche Rallystartpunkte
DAX-Schwanz-Griechenland-versucht-mit-dem-Hund-Eurozone-zu-wedeln-Chartanalyse-Harald-Weygand-GodmodeTrader.de-2
dax-l