Noch ist es sicherlich zu früh, eine Trendwende am Aktienmarkt auszurufen. Für den Moment haben sich allerdings die Verkäufer zurückgezogen und wollen mindestens mal wieder höhere Kurse sehen, um weitere Bestände abzubauen. Die laufende Aufwärtsbewegung ist zu einem Großteil der extrem negativen Stimmung unter den Investoren geschuldet, die sich in den vergangenen sechs Wochen aufgebaut hatte. Ob daraus eine nachhaltige Erholung wird, dürfte maßgeblich von den Entwicklungen in China im Umgang mit dem Coronavirus, den nächsten Konjunkturdaten und den kommenden geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken abhängen.

Und hier öffnet sich aktuell auch in der Eurozone die Tür für einen zügigeren geldpolitischen Straffungskurs der Europäischen Zentralbank. Die Börsen antizipieren derzeit einen ganzen Prozentpunkt höhere Leitzinsen zum Jahresende. Angesichts der Tatsache, dass der Deutsche Aktienindex auch trotz einer in diese Richtung gehende Rede des Ratsmitglieds Knot nicht fällt, sondern steigt, kann als Hinweis verstanden werden, dass die Anleger sich bereits auf die neue Situation eingestellt haben.

Die britischen Inflationsdaten deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der Inflation durchaus noch bevorstehen könnte. Aber selbst ein solcher wäre nicht gleichbedeutend mit dem Beginn einer Rückkehr zu alten Inflationsraten nahe der Zwei-Prozent-Marke oder sogar darunter. Die Inflationserwartungen für Deutschland für das laufende Jahr liegen bei gut 2,5 Prozent und damit nicht mehr bei 1,4 Prozent wie noch vor einem Jahr. Damit dürfte die EZB in der Tat zeitnah damit beginnen, die Leitzinsen zu normalisieren, was zuletzt vor allem den Bankaktien Aufwind verliehen hat.

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