Der Deutsche Aktienindex trotzt den stärker als erwartet gemeldeten Inflationsdaten aus den USA und China und dürfte zum Handelsstart über die Marke von 15.300 Punkten springen. Die Anleger haben die Hoffnung, dass die Preissteigerungen jetzt den Hochpunkt ausbilden und die Inflation danach wieder zurückgeht.

In der Tat könnte der hohe Ölpreis und die daraus entstehenden Belastungen für die Wirtschaft wieder zu einer weniger stark steigenden Ölnachfrage und nachlassenden Preisen führen. Die Rally im Ölpreis steht angesichts abrupt sinkender Wachstumserwartungen auf tönernen Füßen. Damit ist auch der Tapering-Start der US-Notenbank Fed im November alles andere als sicher. Es mehren sich zudem Zweifel daran, ob angesichts eines sich abschwächenden Wachstums eine schnelle erste Leitzinsanhebung im Jahr 2022 überhaupt möglich ist. Denn noch ist die Frage nicht geklärt, ob die Fed mit ihrer Einschätzung einer lediglich vorübergehenden Inflation am Ende nicht vielleicht wirklich richtig liegt. Sollte der Hochpunkt jetzt erreicht sein, könnte sich das Problem über die nächsten Quartale von selbst lösen.

Der DAX ist in diesen Tagen drauf und dran, einen Boden auszubilden. Sollte diese Bodenbildung erfolgreich sein, könnte man von einem erfolgreichen Test der 200-Tage-Linie in den vergangenen zwei Wochen sprechen, der dem Index langfristig auch weiteres Aufwärtspotenzial über das Allzeithoch hinaus erschlossen hat. Seit Monatsbeginn leuchtet zudem saisonal die Börsenampel wieder grün.

Die Anleger versuchen, das Thema Inflation abzuschütteln. Sie konzentrieren sich stattdessen auf die Details zu der Preis- und Margengestaltung der Unternehmen in der jetzt startenden Berichtssaison. Denn am Ende sind es die Unternehmen, die mit höheren Preisen klarkommen müssen. Wenn ihnen das gelingt, könnte der Aktienmarkt trotz höherer Inflation weiter steigen.

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