• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Kursstand: 13.698,40 Pkt (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung
  • EURO STOXX 50 - Kürzel: SX5E - ISIN: EU0009658145
    Kursstand: 3.741,78 Pkt (STOXX) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung
  • DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 13.698,40 Pkt (XETRA)
  • EURO STOXX 50 - WKN: 965814 - ISIN: EU0009658145 - Kurs: 3.741,78 Pkt (STOXX)

die EU und die USA haben unerwartet schnell, mit unerwartet drastischen Sanktionen reagiert. Die ukrainische Führung und die ukrainische Bevölkerung zeigen für viele Beobachter unerwartet, einen unglaublichen Willen für ihre Werte und ihr Land kämpfen zu wollen.

Vergleicht man die Kursverläufe von Dow Jones, Nasdaq100, DAX und Eurostoxx50 seit 10. Februar dieses Jahres, so ist zu erkennen, dass die US-Indizes technische Stärke gegenüber den europäischen Indizes aufbauen. DAX und Eurostoxx50 rutschen insbesondere seit Scharfstellen der Sanktionen immer weiter ab.

Am 21. Februar kam es im DAX durch einen starken Eintages-Sell Off zum Unterschreiten zweier wichtiger Unterstützungen. Eine bei 15.000 und eine bei 14.800 Punkten. Damit wurde eine Abwärtskorrektur aus der mittelfristigen Seitwärtsbewegung aktiviert. Bei 13.545 Punkten liegt die nächste sehr wichtige charttechnische Unterstützung. Sofern dieser Kursbereich angelaufen werden sollte, wird sich zeigen müssen, ob hier eine Bodenbildung möglich wird. Sollte der Bereich von 13.545 Punkten im DAX relevant nach unten gerissen werden, müsste mit einer Abwärtskorrekturextension in Richtung 12.580 Punkte gerechnet werden. Dort liegt ein offenes Gap aus dem November des Jahres 2020. Offene "common" gaps müssen nicht geschlossen werden. Bewegt sich das Kursgeschehen jedoch in ihre Richtung, wirken sie ab einem bestimmten Punkt wie Magnete.

Vieles hängt auch ganz konkret von der weiteren Entwicklung des Ukrainekriegs ab. All das wird Auswirkungen auf das Kursgeschehen an den Märkten haben, weil es entweder zu weiteren Verschärfungen oder aber zu einem Abbau der Sanktionen kommen kann, was wiederum direkt Auswirkungen auf das Kursgeschehen an den Märkten hat.

Ein derzeit unwahrscheinlicher Importstop russischen Öls und Erdgas nach Deutschland, in andere europäische Länder, in die USA, kann bei einer weiteren Eskalation des Kriegs ab einem bestimmten Punkt Realität werden. Dies hätte das Potential eine starke Rezession auszulösen.

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