• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.981,97 Pkt
  • EURO STOXX 50 - Kürzel: SX5E - ISIN: EU0009658145
    Börse: STOXX / Kursstand: 3.640,91 Pkt
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Citi Indikation / Kursstand: 3.225,52 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 8.991,51 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 28.256,03 $
  • Bayer AG - Kürzel: BAYN - ISIN: DE000BAY0017
    Börse: XETRA / Kursstand: 73,050 €
  • US Kupfer - Kürzel: Copper - ISIN: XC0009656965
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 2,51300 $/lb
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 51,55500 $/bbl.

 Jetzt ist in China auch die Vogelgrippe ausgebrochen. Schweinegrippe, dann das WuhanCoronavirus (2019-nCoV) und jetzt die Vogelgrippe H5N1. China hat ein Problem mit Massentierhaltung, mit Hygienestandards.

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Wenn der Verlauf der 2019-nCoV Lungenerkrankung so mild verlaufen soll, weshalb haben die chinesischen Behörden nun solch drastische Maßnahmen ergriffen ? Ganze Millionenmetropolen stehen unter Quarantäne, die Bilder, die man aus diesen Städten sieht, wirken surreal. Teilweise menschenleere Straßen. Solche Bilder würde ich erwarten, wenn der Virus hochletal wäre wie beispielsweise Ebola. Wir regeln wegen der Grippe nicht Berlin, München, Hamburg, etc. komplett ab.

Das paßt irgendwie nicht zusammen. Allerdings muss auch gefragt werden: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass 3 Epidemien zeitnahe ausbrechen ? Wieso der zeitliche Zusammenhang mit dem Handelskrieg USA vs. China ? USA vs China: a) Handelskrieg, b) USA gehen gegen Huawei vor etc., c) Unruhen in HongKong, d) plötzlich hat China genau jetzt 2-3 Epidemien an der Backe.

Weiterlesen (englisch)


Viele Anleger fragen sich, ob die Aktienmärkte nun massiv einbrechen ? Ob möglicherweise ein Bärenmarkt beginnt. Sehr wahrscheinlich KEIN Bärenmarkt. Korrektur, ja. Aber kein mehrjähriger großer Bärenmarkt. Der Dow Jones kann jetzt theoretisch bis 26.660 Punkte korrigieren und es wäre einfach nur ein Pullback auf die Ausbruchbewegung der zurückliegenden Monate. Ein echtes Problem würde im Big Picture erst entstehen, wenn der Index unter 25.780 Punkte fallen sollte. Ich rechne in den nächsten Wochen mit hoher Volatilität. Sprich: Mal sieht der Markt aus, als würde er nach unten durchfallen. Mal sieht er aus, als wäre der Boden da. Und das im Wechsel.

Sobald Trump oder Verantwortliche der FED oder EZB verbal intervenieren, weiss man, dass sie beginnen, die Märkte zu stützen. Es kann dann noch ein Stück runtergehen, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich der Markt stabilisieren wird.

Eine Sache gefällt mir seit geraumer Zeit allerdings nicht mehr. Die User, die unterhalb meiner Analysen auf GodmodeTrader kommentieren, haben früher mehrheitlich bärisch kommentiert. "Der Markt ist total überbewertet, ich shorte ..." oder "Das System wird zusammenbrechen". Über Jahre immer die gleiche Leier während die Kurse stiegen und stiegen.

Seit geraumer Zeit lese ich mehrheitlich "Nachher steht es eh höher" oder "Buy the dip" oder "Weygand ist so ein Blödmann, der Dow Jones steht morgen bei 30.000". Der Bullenmarkt in den USA läuft seit dem Jahr 2009. Und jetzt kommt langsam der beschriebene Sentimentwechsel, nachdem Aktien wie Apple & Co um tausende Prozent gestiegen sind. Das sollte zu denken geben. Es ist eine Indikation für den Zustand des Bullenmarkts.

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Dow Jones Industrial Average

Oder hier als Beispiel die Bayer Aktie aus dem DAX. Die Aktie hat einen schönen einjährigen Boden ausgebildet. Mittelfristige Zielmarken liegen bei 86,30 und 93,10 EUR. Solange die Aktie über 60,75 EUR notiert, ist besagter Boden intakt. Diese Aussage bitte nicht einfach auf alle anderen Aktien übertragen. Beispielsweise bei den Automobilaktien wird die Transformation zu EVs o.ä. eingepreist und der neue disruptive Konkurrent Tesla. Das spielt sich unabhängig von Corona China ab.

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Bayer AG-w

Bei Assets mit direktem Chinabezug läuft seit Mitte Januar ein massiver Sell Off. S. Kupfer, s. Öl, s. Taxierungen auf festlandchinesische Indizes.

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US Kupfer
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WTI Öl

Chinas Nachfrage/Verbrauch 2002 (SARS) vs 2019 (neuer Coronavirus) . Beeindruckende tabellarische Gegenüberstellung anbei, Quelle BCA Research.

13,5 % des weltweiten Ölverbrauchs geht derzeit (2019) auf China zurück, China steht für 47,5 % der weltweiten Stahlnachfrage und für 53,3 % der weltweiten Kupfernachfrage. 34,5 % aller PKW Verkäufe weltweit gehen nach China.


DAX,DOWJONES,China A50 - Sell Offs zum Ende der Woche

Aus den USA kamen heute schwache Wirtschaftszahlen: news.guidants.com/#!Artikel?id=8074938

Möglicherweise spielt auch der vollzogene Brexit eine Rolle.

Aus charttechnischer Sicht ist in dieser Woche Schaden entstanden. Europäische, aber auch US Indizes haben mehrmonatige Aufwärtstrendlinien gebrochen. Damit stellt sich die Lage zunächst unsicher dar.

Der DAX bricht die Aufwärtstrendlinie seit August 2019.

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DAX

Alles ist relativ.

In der größeren Zeitebene ist ein intakter breiter Aufwärtstrendkanal seit Anfang 2019 zu erkennen. Innerhalb dessen kommt es seit Ende der Woche zur Korrektur.

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DAX

Auch der Eurostoxx50 hat seine mehrmonatige Aufwärtstrendinie gebrochen. Der Index ist relativ gesehen technisch schwächer als der DAX.

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EURO STOXX 50

Dow Jones und S&P 500 haben ihre Aufwärtstrendlinien seit Oktober 2019 gerissen. Der Nasdaq100 kann seine mehrmonatige Aufwärtstrendlinie hingegen halten.

Nun. Was bedeutet das ? Kurzfristig befinden sich die Indizes (außer dem Nasdaq100) in Korrekturen. Diese können sich je nach Verlauf der Coronavirus-Epidemieentwicklung weiter ausdehnen.

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Dow Jones Industrial Average
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S&P 500
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Nasdaq-100

Anbei der Chart des China A50 Indexfutures. Von allen genannten Indizes zeigt dieser nachrichtenbedingt nachvollziehbarerweise die stärkste Reaktion nach unten. Auch hier ist es eine scharfe kurzfristige Korrektur. Ich halte mich mit Prognosepfeilen nach unten zurück, weil sich Korrekturausmaße schwierig bestimmen lassen.

Es läuft darauf hinaus, dass die US Notenbank voraussichtlich den Leitzins im Verlauf dieses Jahres weiter senken dürfte. Darauf pocht US Präsident Donald Trump seit längerem. Einen einbrechenden Markt kann Trump im US Wahljahr nicht gebrauchen. Auf der anderen Seite ist eine noch lockerere Geldpolitik der Notenbank kein Garant dafür, dass die Märkte weiter steigen.

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