• Deutsche Bank AG - Kürzel: DBK - ISIN: DE0005140008
    Börse: XETRA / Kursstand: 7,866 €

Eigentlich war alles perfekt. Die Wertpapiere der Deutschen Bank konnte nach dem gebildeten Doppeltop Ende Juli sich wieder stabilisieren und der Bruch des entscheidenden Widerstands stand unmittelbar bevor (s. vorherige Analyse). Doch geradezu in der letzten Sekunden brachen Anleger auf der Longseite ihr Vorhaben ab. Daraufhin zögerten Shorties nicht lange und nahmen dieses Versagen dankend an. Ende letzte Woche versuchte sich die Aktie doch noch wieder zu fangen. Die Handelstage dieser Woche zeigen allerdings, dass sich die Käufer von diesem Rückschlag scheinbar nicht erholen können.

Die Gefahr wächst

Prinzipiell ist zwar noch nichts verloren, aber die aktuell Situation wird zunehmend kritisch. Durch die gestrigen Verkäufe scheint der Widerstand bei ≈8,30 EUR nun seine Wirkung vollends zu entfalten.

Was jetzt besonders wichtig ist, ist der Support bei 7,65 EUR. In diesem Bereich verläuft eine horizontale Unterstützung, sowie der EMA200. Dieser konnte bereits bei der Verkaufswelle Juli für Stabilisierung sorgen und die Verkaufswelle beenden. Ob dies erneut funktioniert muss abgewartet werden. Fest steht: Werden selbst an dieser Unterstützung die Verkäufe nicht gestoppt, droht tatsächlich eine Verkaufswelle. Die nächsten Ziele würden sich in der Folge bei 7,30 EUR und 6,89 EUR befinden.

Die einzige Möglichkeit diese Verluste ist zu stoppen liegt auf der Hand: Ein Anstieg über die Hürde bei 8,30 EUR. Erst wenn dies gelingt, gilt die Gefahr weiterer Verkäufe als gebannt.

Vorher jedoch sind aktuell die Bären im Vorteil.

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Deutsche Bank - Aktie

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