• Deutsche Bank AG - Kürzel: DBK - ISIN: DE0005140008
    Börse: XETRA / Kursstand: 9,134 €

Die Financial Times berichtet heute, dass die Deutsche Bank von der amerikanischen Einlagensicherung FDIC jetzt als Problembank eingestuft wird und in eine entsprechende Liste aufgenommen worden ist. Die Probleme des Institutes werden damit als so schwerwiegend eingestuft, dass das Überleben in Gefahr ist. Die britische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf informierte Kreise, die FDIC selbst gibt allerdings niemals Kommentare zu ihrer Bewertung ab, um die Turbulenzen bei den entsprechenden Banken nicht zu vergrößern.

Laut Matt Maley von Miller Tabak, stellt die Deutsche Bank ein größeres Marktrisiko als Italien dar. Maley hebt vor allem das riesige Derivate-Portfolio der Bank hervor.


Es bietet sich nicht an, diese Aktie leerzuverkaufen! Das Institut ist "too big to fail". Jederzeit können entscheidende Äußerungen seitens Verantwortlicher der Bundesregierung oder der EZB einen gewaltigen Shortsqueeze nach oben hin einleiten. Rein charttechnisch ist die Aktie derzeit weder Kauf noch Leerverkauf.

Um ehrlich zu sein, würde ich gerne ein aktuelles Interview mit dem Ex-Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, sehen. Ich kann mich noch an eine Reportage zu seiner Amtszeit erinnern, in der er als Überflieger, hochintelligent, Klavier spielend, etc. gezeigt wurde. Jetzt ist das Institut in der Bredouielle. Möglicherweise werden Staatshilfen erforderlich, der deutsche Steuerzahler wird über Umwege u.a. für Ackermanns Glanzleistungen aufkommen müssen.

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