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Volatil geht es heute in den Aktien der Deutschen Euroshop zu, nachdem das Unternehmen gestern Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegte. Mit diesem konnte man anscheinend nur anfänglich überzeugen, denn die Aktie startete zunächst deutlich fester in den Tag, fiel dann aber innerhalb des laufenden Abwärtstrends auf ein neues Tief zurück. Der Bärenmarkt, der nun schon seit über vier Jahren anhält, wird damit weiter fortgesetzt und der Kurs nähert sich der unteren Trendbegrenzung an. Ist langsam aber sicher die Zeit für ein antizyklisches Investment gekommen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Mit jedem neuen Tief nimmt die Hoffnung natürlich zu, dass die Aktie endlich ihren Boden gefunden haben könnte. Immerhin sind von einstigen Werten nicht einmal mehr 50 % übrig. In den letzten Monaten gab es immer wieder auch spürbare Stabilisierungsversuche, wie der Monatschart zeigt. Am Ende aber blieb den Bullen nur die Hoffnung, dass es beim nächsten Mal besser läuft, denn sämtliche Stabilisierungsbemühungen verliefen im Sande.

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Der Blick auf dem Monatschart zeigt jedoch auch, dass die Aktie nun in einen zunehmend langfristigen Unterstützungsbereich hineinläuft. Immerhin empfanden Anleger Preise ab ca. 22 EUR bis hin zu knapp 17 EUR in den Jahren von 2008-2011 als zu günstig und kauften. Genau in diese Preiszone läuft der Abwärtstrend nun wieder hinein. Damit werden zumindest temporäre Stabilisierungen/Erholungen etwas wahrscheinlicher. Für eine bullische Trendwende bedarf es jedoch einer vollständigen Bodenformation kombiniert mit einem Ausbruch aus dem bisher sehr stabilen Abwärtstrend nach oben. Auch diese Chancen steigen im angesprochenen Supportbereich, aber zu voreilig muss man auch angesichts der heutigen Verluste nicht agieren.

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Deutsche EuroShop Aktie

Der Blick auf die Zahlen

Auslöser der heutigen Verkaufswelle sind wie bereits angesprochen, die Quartalszahlen. Diese dürfen hier natürlich nicht fehlen, auch wenn wir die Aktie analytisch nur charttechnisch beleuchtet haben: "Deusche EuroShop hat im ersten Halbjahr seinen Umsatz um 0,3 Prozent auf 11,9 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 98,2 Millionen. Aufgrund der im ersten Quartal 2019 eingetretenen positiven Sondereffekte aus Steuererstattungen für Vorjahre steigt das das Konzernergebnis um 19,8 Prozent auf 66,2 Millionen Euro. Ohne diese Effekte liegt das Plus nur bei 2,2 Prozent. Das Unternehmen bestätigt die Jahresprognose und schüttet 2019 eine Dividende von 1,55 Euro (2020 1,60 Euro) je Aktie aus." (Guidants News)