Das kann man mal getrost als Kaufwelle bezeichnen. Bis Ende Oktober sah es noch mau und nach einer möglichen zweiten Abwärtswelle aus, doch dann griffen die Käufer zu. Und wie. Bei 5,10 EUR endete die Verkaufsbewegung und das 5 EUR-Level konnte erfolgreich verteidigt werden. Die daraufhin etablierte Aufwärtsbewegung hält immer noch an und notiert nun nahe am Juni-Zwischenhoch bei 9,30 EUR. Wie viel Luft ist auch technischer Sicht jetzt noch vorhanden?

10 EUR-Level als Bullenblocker?

Bisher ist die Kaufdynamik ungebrochen, doch klar, eine Korrrektur ist bereits jetzt überfällig. Nichtsdestotrotz könnte der laufende Aufwärtsmove weitergehen. Ein spannendes Ziel liegt bei der Zweistelligkeit. Wird diese Marke erreicht, dürften die Bären wieder auf den Plan gerufen werden. Das heißt nicht dass im Folgenden eine große Verkaufswelle eingeleitet wird. Lediglich eine Korrektur im Sinne von Gewinnmitnahmen gilt als wahrscheinlich. Potenzielle Supports befinden sich bei 8,20 EUR und 7,32 EUR. Aus antizyklischer Sicht bildet der letztgenannte Bereich eine interessante Kaufzone, da hier EMA200 und eine klassische Unterstützung zusammenkommen. Ob der Wert jedoch bis hierhin korrigiert muss abgewartet werden.

Für den weiteren Kursverlauf wäre es lediglich von Bedeutung 7,32 EUR nicht zu unterschritten. Da mit Bruch dieser Unterstützung ein Verkaufssignal ausgelöst werden würde, dürften die Bären wieder frohlocken. Doch davon ist der Anteilsschein aktuell entfernt.

Mittelfristig ist noch mehr drinnen

Wird die 10 EUR-Marke durchbrochen, im Idealfall nach einer Korrektur, entsteht ein neues Kaufsignal. Damit wäre noch Luft nach oben und das nächste Ziel würde bei einem Gap-Close bei 12,11 EUR liegen.

Fazit: Gute Aussichten für die Bullen! Wer über Gewinnmitnahmen nachdenkt, der findet bei 9,30 EUR oder 10 EUR passende Kurslevel. Gelingt es den Käufern im Ergebnis weiter voranzuschreiten, so kann bei Kursen über 10 EUR erneut die Longrichtung gesucht werden.

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