Enttäuschen verlief das letzte Jahr für Telekom-Aktionäre, egal ob diese in der Aktie Long oder Short positioniert waren. Bereits zum Ende 2013 hin kam es mit dem Kursanstieg über 11,38 Euro zu einem mittelfristigen Kaufsignal und Vollendung eines ersten „internen“ Bodens. Dies schuf eigentlich Platz für eine schöne Rally in Richtung 16,85 Euro, aber da haben die Käufer die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Bereits im Januar fand die Aktie bei 12,92 Euro ihr Hoch, während auf der Unterseite 11,05 Euro unterstützend wirkten.

Zwischen diesen beiden Grenzen pendelten die Kurse seitwärts, bevor in der letzten Woche erstmals die 11,05er Marke per Tagesschluss unterschritten wurde. Klassisch liegt damit ein Verkaufssignal vor, welches nun weitere Kursverluste bis auf 10,06 Euro oder gar tiefer nach sich ziehen könnte.

Eine berechtigte Frage bleibt jedoch: Handelt es sich beim aktuellen Ausbruch nach unten nicht vielleicht doch nur um einen Fehlausbruch? Auszuschließen ist dies nicht, aber dafür sollten die Käufer jetzt schnell zurückkehren und im Stundenchart (nicht abgebildet) und dann auch auf Tagesebene sowohl ein kleines Umkehrmuster ausbilden, als auch wieder deutlich über 11,05 Euro ansteigen. Solange dies nicht der Fall ist, müssen wir uns zunächst an das vorliegende und gültige Signal halten.

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