Wenn man nicht gerade intraday scalpt, hat man derzeit auf der Long-Seite in Aktien grundsätzlich relativ wenig verloren. Dennoch kann der Relative-Stärke-Ansatz hilfreich sein, um Aktien herauszufiltern, die sich im aktuellen Umfeld stabil halten. Diese drei Werte fallen auf.

Wie bereits am Freitag über die Aktie von T-Mobile US geschrieben, sollte man Geschäftsmodelle suchen, die auch in Krisenzeiten relativ stabil laufen. Der Telekommunikationssektor gilt als eine solche Branche. Die Aktie von Verizon ist mittelfristig immer noch in einem Aufwärtstrend unterwegs. Um 54/55 USD befinden sich Unterstützungen im Chart, die einen Sell-off verhindern könnten.

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Verizon-Aktie (Wochenchart)

Konsumgüterhersteller wie Procter & Gamble sind auch gefragt, denn Zähne geputzt, geduscht oder Ähnliches wird auch, wenn die Konjunktur lahmt. Auch bei dieser Aktie ist ein übergeordneter Aufwärtstrend intakt, Bullen und Bären kämpfen derzeit um den EMA50 Woche.

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Procter-&-Gamble-Aktie (Wochenchart)

Bei der Aktie des Einzelhandelskonzern Walmart kann man ebenfalls intakte Aufwärtstrends konstatieren. Hamsterkäufe mit Blick auf den Coronavirus haben hier zuletzt für eine kleine Sonderkonjunktur gesorgt. Insgesamt ist das Geschäft als robust anzusehen, auch im Internet ist Walmart inzwischen gut aufgestellt. Eine interessante defensive Beimischung für Aktienportfolios.

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Wal-Mart-Aktie (Wochenchart)

Fazit: Diese drei Beispiele zeigen, dass mit ausgewählten Aktien auch auf der Long-Seite eine gewisse Stabilität ins Depot gebracht werden kann. Die drei Aktien sind auch für Investoren interessant, wobei bei Verizon weniger der Kursverlauf, sondern mehr die Dividende eine entscheidende Rolle spielen dürfte.