• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.929,71 $

Chart1: Handelskonflikteskalation via Tweet in der ersten Maiwoche 2019. Der Dow Jones war direkt an den zentralen Widerstand bei 26.700 angestiegen. Der Tweet ließ den Index mehrere Wochen nach unten abprallen.

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Chart2: Handelskonflikteskalation Nummer 2 vergangene Woche wieder via Tweet. Und diesmal stand der Index direkt an der nachgeschalteten (charttechnisch weniger bedeutsamen) Widerstandslinie (schwarz gestrichelt) bei 27.350. Wieder prallt der Index dynamisch nach unten ab.

Wenn er mich beauftragt hätte, charttechnisch Zeitpunkte herauszusondieren, an denen man am besten mindestens kurzfristig kursbelastende News auf die Welt loszulassen kann, dann hätte ich genau diese beiden Punkte ausgesucht.

Eines muss man Trump lassen. Er ist sehr gut vernetzt. Er weiss, wen er für welche Aufgaben einsetzen kann. Gary Cohn (Goldman Sachs) hat er die große Steuerreform konzipieren lassen. Sein jetziger Finanzminister Steve Mnuchin (übrigens ebenfalls Goldman Sachs) dürfte ihn mit seinem Team beraten, wie belastend bestimmte geplante "Maßnahmen" für die Märkte sein können. Und irgendwer hat ihm gesteckt, wann er die neue Strafzollmaßnahmen am besten an die Öffentlichkeit bringt. Das scheint weniger impulsiv zu geschehen als man meinen könnte.

Auf meinem Facebookaccount schreibt H. Struck, ehemaliger Fondsmanager bei der Berenbergbank und ehemaliger Händler bei M.M. Warburg Folgendes: "Meiner Meinung nach ist das ein glasklarer Fall für das Versagen der US-Börsenaufsichtsbehörden - und für uns Trader vor allem im Intraday-Handel eine der, nein DIE, größte Herausforderung des neuen Zeitalters. Gegen die Unberechenbarkeit dieses Mannes (für uns Außenstehende) sind automatisierte Handelssysteme, Algorithmen, künstliche Intelligenz und Portfolio-Insurance-Software, also alles wogegen man als Trader sonst so anzutreten hat, der reinste Witz".

An der Aussage ist etwas dran. Andere Wirtschafts- und Finanztermine kennen wir Trader im Vorfeld. Ein Trump-Tweet kommt aus heiterem Himmel, völlig unberechenbar. Das müssen wir akzeptieren. Wir müssen es uns aber auch bewußt machen, dass diese Tweets (einige, nicht alle!) die jeweils vorliegende (meist kurzfristige) Chartsituation komplett über den Haufen schießen können!

25.192 Trader folgen meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Sie noch nicht ? Dann wird es aber aller höchste Zeit :-)

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