• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 24.819,78 $

Chart1: Seit Januar 2018 korrigiert der Index unterhalb einer wichtigen langfristigen Projektionszielmarke bei 26.900 Punkten seitwärts. Die entscheidende Hürde nach oben hat sich bei 26.700 aufgebaut.

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Charttechnik und Fundamentals gehen Hand in Hand, der Kurs prallt seit Mai an der 26.700 nach unten ab, weil der große Deal mit China nicht wie von Trump immer wieder angedeutet, zustande gekommen ist. Unter 26.700 bewegt sich der Markt in einem großen Tradingmarkt! Erholungen und Korrekturen wechseln sich ab, es geht hin und her und die Kurse können weiter fallen und neue Tiefs ausbilden. Prozyklisch würde bei einem Anstieg über 26.700 ein schönes, ein starkes mittelfristiges Kaufsignal entstehen.

Chart2: Der Index steht heute auf einer formationstechnischen Unterstützungslinie bei 24.720. Hier besteht die Chance, nach oben abzuprallen. Direkt darunter liegt bei 24.250 eine weitere formationstechnische Unterstützungslinie. Auch hier besteht die Chance nach oben abzuprallen. Abprallen nach oben heißt aber nicht, dass der Kurs wieder bis 26.700 durchziehen muss! Dennoch. Die Wahrscheinlichkeit für eine kurzfristige Gegenbewegung nach oben ist gestiegen.

Mittel- bis langfristig gefällt mir der Index technisch nicht! Erst ein Anstieg überzeugend über 26.700 läßt mich in dem Zeitfenster wieder bullisch werden. Das bisherige Muster seit Januar 2018 kann leider aus heutiger Sicht ein großes bärisches werden, das eine größere, stärkere Marktbereinigung nach unten einleiten würde. Ich überlege natürlich immer, welchen fundamentalen Hintergrund solche technische Prognosen haben könnten. Eskaliert der Handelskrieg weiter ? Macht die US Notenbank nicht das, was Trump sich wünscht ? Der urplötzlich seit Tagen deutlich anziehende Goldpreis zeigt die Erwartung des Markts: Der geht davon aus, dass die US Notenbank den US Leitzins senken wird. Das liest man auch im institutionellen Research. Die Credit Suisse erwartet sogar schon für Juli einen Zinsschritt nach unten. J.P. Morgan erst im September. Was ist, wenn die FED anders agiert ? Oder war das Hochreden der Kurse durch Trump während der Verhandlungen USA vs China im Verlauf dieses Jahres bis Ende April "too much" für den Markt und hinter den Kulissen US Finanz- und Wirtschaftswelt spricht man sich ab, dass man soetwas nicht weiter akzeptieren kann ? Unabhängig von der politischen Ausrichtung, eine solch unprofessionelle Kommunikation durch einen Staatschef hat es in der bisherigen Menschheitsgeschichte nicht gegeben. Man stelle sich vor, Putin, Merkel, Abe, May, Macron, etc. würden fortlaufend Aktienmärkte, Ölpreisentwicklung, etc. kommentieren und bewegen.

Wie immer spannende Bewegungen an den Märkten.

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