Die Drägerwerk-Aktie war eine der ganz großen Gewinnerinnen im Zuge der Corona-Krise. Während der Gesamtmarkt kräftig einbrach, sprangen die Kurse von Drägerwerk Ende Februar an. Damals notierte die Aktie noch bei bzw. knapp oberhalb von 50 EUR. Schon Ende März kostete ein Anteilsschein stolze 105 EUR.

Leider ereilte die Drägerwerk-Aktie im Anschluss das gleiche Schicksal wie viele anderen newsgetriebenen Aktien. Die Marktteilnehmer überschätzten die anfänglichen Aussichten und reagierten viel zu euphorisch, was den Aktienkurs enorm in die Höhe treibt. Anschließend aber schaute man sich die Fakten etwas genauer an, womit eine gewisse Ernüchterung einsetzte. In Drägerwerk sorgte dies ausgehend von fast 110 EUR für eine Korrektur zurück bis auf den EMA 200 bei 62,70 EUR. Dort startete zwar ein neuer Erholungsversuch, an die alten Hochs kam man jedoch nicht mehr heran.

Verkäufer machen Druck!

In diesem Umfeld kommt der Aktienkurs von Drägerwerk heute erneut unter Druck. Mit Verlusten von um die 5 % führte die Verliererliste im TecDAX an. Intraday erreichte man dabei bereits den EMA 200, der der Aktie Halt geben konnte. Damit hätten die Bullen erneut eine Chance, um eine kleine Kaufwelle auf 80 EUR zu starten. Oberhalb dessen könnte es sogar weiter aufwärts bis knapp 90 EUR gehen, wo man auf den entscheidenden mittelfristigen Widerstand trifft.

Das Problem bei diesem Szenario ist jedoch, dass man sich mit diesem gegen den kurzfristig bärischen Impuls stellt. Schließlich ist die Aktie gerad unter einen Support bei 70-73,50 EUR zurückgefallen. Sollte der EMA 200 und der Unterstützungsbereich um 70 EUR nicht halten, könnte es im Anschluss abwärts auf 62,70 und sogar ca. 58 EUR gehen.

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