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Die Drägerwerk-Aktie wird schon seit Monaten im Abwärtstrend gehandelt und ging gestern in diesem bei 49,72 EUR aus dem Handel. Auf Jahressicht ergibt sich damit ein Verlust von über 30 % und wer vom Bullenmarkthoch bei knapp 107 EUR im Sommer 2017 aus rechnet, kommt auf einen Kurseinbruch von über 50 %.

Angesichts solcher Probleme dürfte klar sein, dass die Mitte Oktober bei 43,66 EUR gestartete Erholung zunächst nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Mit dieser gelingt es jedoch immerhin, etwas Boden gutzumachen. Das kurzfristig bullische Umfeld wird heute durch Bekanntgabe eines Aktienrückkaufprogramms von bis zu 588.000 eigenen Anteilen gestärkt. Dies sorgte unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht für einen starken Kurssprung und aktuell notiert die Aktie über 5 % im Gewinn.

Ein weiter Weg

Ein solches Rückkaufprogramm kann den Aktienkurs kurzfristig weiter stützen und zusammen mit dem bereits bestehenden Kaufinteresse für eine Erholungsausdehnung sorgen. Im Rahmen dieses Szenarios könnte der Widerstand bei 58,50 EUR angelaufen werden.

Zwischen einer Erholungsausdehnung und einem neuen Bullenmarkt besteht jedoch ein gewaltiger Unterschied. Das mussten die Bullen erst jüngst im Rahmen der Erholung im Juni, Juli und August schmerzhaft erfahren. Obwohl die Kurse spürbar und über längere Zeit anstiegen, blieb es nur bei einer Erholung im Abwärtstrend und schnell fand man sich auf einem neuen Tief wieder. Aktuell könnte ein Tagesschlusskurs unterhalb von 48,90 EUR die laufende Erholung sogar direkt beenden und zu einem Test des Jahrestiefs führen.

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Drägerwerk AG Aktie