Kurz nach der Prognoseerhöhung im Juni löste die Aktie von Drägerwerk das herausgearbeitete prozyklische Kaufsignal aus und ließ die Widerstandszone zwischen 78,50 und 78,20 EUR hinter sich. Doch es reichte nur zu einem Hoch bei 82,60 EUR, ehe die Verkäufer wieder dagegenhielten und den TecDAX-Titel nach unten drückten.

Wie es in solchen Fällen üblich ist, fungiert das Ausbruchslevel zwischen 78,55 und 78,20 EUR nun als neuer Supportbereich. Und dieser federte die jüngsten Konsolidierungsansätze stets ab. Doch es gibt ein Problem: Die Erholungen ausgehend von diesem neuen Unterstützungslevel fallen bislang sehr überschaubar aus. Der Drägerwerk-Aktie gelingt es bislang nicht, neues Momentum aufzubauen. Rutscht der Titel nun auch unter die Marke von 78,20 EUR, wäre zumindest ein Test des EMA50 bei aktuell gut 76,20 EUR einzuplanen. Spätestens unter dem Zwischentief bei 74,20 EUR müsste vom nach rechts verschobenen Prognosepfeil abgewichen werden.

Positiver ausgedrückt: Solange 78,55 bis 78,20 EUR halten, ist die im Juni eingezeichnete Aufwärtswelle immer noch möglich. Auch wirkt das Chance-Risiko-Verhältnis nun wieder einladend. Enge Absicherungen sind in der derzeitigen Phase auf der Long-Seite aber in jedem Fall Pflicht.

Fazit: Ausbruch, Pullback, neue Aufwärtswelle: Bei der Drägerwerk-Aktie liegen zwei dieser drei Argumente vor. Ein Schlusskurs unter 78,20 EUR würde das Kaufsignal aus dem Juni dagegen negieren, weshalb Trader den TecDAX-Titel genau beobachten sollten.

Jahr 2020 2021e* 2022e*
Umsatz in Mrd. EUR 3,41 3,24 3,18
Ergebnis je Aktie in EUR 13,34 9,58 7,18
KGV 6 8 11
Dividende je Aktie in EUR 0,19 0,19 0,19
Dividendenrendite 0,24 % 0,24 % 0,24 %
*e = erwartet
DRÄGERWERK-Das-wird-nun-eine-knapp-Kiste-Chartanalyse-Bastian-Galuschka-GodmodeTrader.de-1
Drägerwerk-Aktie

50 EUR als Neukunde bei comdirect

Sichern Sie sich jetzt 50 EUR Prämie bis zum 31.08.2021 bei unserem angebundenen Broker! Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.