• Software AG - Kürzel: SOW - ISIN: DE000A2GS401
    Börse: XETRA / Kursstand: 29,830 €

Ein schöner Tag macht bekanntlich noch keinen Sommer und so müssen Anleger in dieser Aktie trotz der heutigen Kursgewinne äußerst vorsichtig bleiben. Zwar sind dies Bemühungen, das ganz große Drama abzuwenden, die Gewinne am heutigen Freitag reichen aber noch nicht aus, um im Chartbild für eine Entspannung zu sorgen. Stattdessen droht eine seit Jahresbeginn laufende Bodenbildung zu scheitern. Verkaufssignale gab es bereits in den letzten Tagen und jetzt ist die Luft für Investoren extrem dünn geworden. Genau dies können aktive Trader nutzen.

WERBUNG

Immer einen Tick besser informiert! Folgen Sie mir auf Guidants!

Der Blick auf den Chart der Software-AG-Aktie zeigt, wie angespannt die Lage momentan ist. Ausgerechnet der Dividendenabschlag am 29. Mai in Höhe von 0,71 EUR sorgte für das Problem eines mittelfristig bärischen Signals. Erneut wurde die Unterstützung bei 30,10 EUR durchbrochen und in den folgenden Tagen sorgten weitere Kursverluste für neue Tiefs. Zusammen mit dem Gesamtmarkt konnte sich die Software AG zwar auch in dieser Woche zunächst etwas erholen, die Bullen scheiterten aber ausgerechnet am alten Unterstützungsniveau.

Sind die Verkäufer noch aufzuhalten?

Mit der jüngsten Kursentwicklung kommen die Käufer in der Software-AG-Aktie enorm unter Druck. Die Hoffnung auf ein bullisches Comeback besteht natürlich. Dafür müsste es jedoch zu einem Tagesschlusskurs oberhalb von 30,50 EUR kommen. Alles was darunter ist, birgt momentan das Risiko, bärisch aufgelöst zu werden. Kurzfristig könnte es so weiter abwärts in den Bereich von 27-26 EUR gehen. Setzen sich hingegen die Käufer doch noch einmal durch, wären Gewinne auf 32 und später 34-35 EUR möglich.

Eine-Aktie-ein-erfolgsversprechender-Plan-Chartanalyse-Rene-Berteit-GodmodeTrader.de-1
Software Aktie

Folge dem Markt!

Die aktuelle Konstellation in der Software AG bietet interessante Tradingchancen. Zunächst bestünde die Möglichkeit, die Shortseite zu favorisieren. Eine Umsetzung wäre beispielsweise über das Zertifikat CP9LWY möglich. Dabei wird nicht auf den KO des Zertifikats gewartet, sondern die Position bereits bei einem Tagesschlusskurs oberhalb von 30,50 EUR aufgelöst.

Die heutigen Kursgewinne kommen der Short-Idee durchaus entgegen, da sie den Einstieg noch einmal verbilligen, gleichzeitig aber auch für ein noch engeres Stoploss sorgen. Die Software AG bietet aber noch eine weitere Chance. Sollte der bullische Ausbruch nach oben nämlich erfolgen, könnte man die Position direkt drehen. Wir spekulieren dann auf einen Fehlausbruch auf der Unterseite, eine Bodenbildung und damit eine neue Kaufwelle. Da im Anschluss eine Absicherung auf dem dann vorhandenen Tief erfolgen sollte, böte sich beispielsweise das folgende Zertifikat an: CP325K.