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Der Weg bis zu einem neuen Bullenmarkt in dieser Aktie ist zwar noch weit, aber wer sagt, dass die Käufer ihn nicht gehen können. Zumindest kurzfristig scheinen diese das Ruder übernommen zu haben, womit sich weiteres Aufwärtspotenzial von bis zu 15 % auch ohne Einsatz eines Hebels ergibt. Um welche Aktie es sich handelt und worauf kurzfristig orientierte Trader achten müssen, klären wir in dieser Analyse. Dabei gehen wir auch ein wenig auf das von Analysten gern genutzte "nachhaltig" ein und fassen diese Formulierung in konkrete Regeln.

Hella auf dem Weg zum EMA 200

Als Automobilzulieferer hatte es Hella in den vergangenen Monaten nicht leicht und das bekamen auch Anleger zu spüren. Das Jahr 2018 wurde mit einem Minus von ca. 35 % beendet und mit Notierungen unterhalb des EMA 200 und des EMA 50 befand sich die Aktie in einem Abwärtstrend. An Ersterem hat sich momentan immer noch nichts verändert, jedoch konnten die Käufer zuletzt das Zepter übernehmen. Ausgehend von 32,66 EUR gelang eine kleine bullische Umkehr, mit der nun auch der EMA 50 erstmals seit September vergangenen Jahres wieder unter Druck gesetzt wird. Läuft für die Käufer alles glatt, ist damit die Basis für weitere Kursgewinne auf 43,20 bis knapp 45 EUR gelegt worden. Dort trifft man auf die nächsten Herausforderungen in Form des EMA 200 und des Erholungshochs vom November.

Da es für eine solche Aufwärtsbewegung keine Garantie gibt, müssen sich Trader auch auf einen anderen Verlauf einstellen und ihre Positionen entsprechend managen. Was ich persönlich an dieser Stelle nicht mehr sehen möchte, ist eine vollständige Topbildung oder aber ein nachhaltiger Rückfall unter ca. 36 EUR. Ein solcher könnte die Bullen in Schwierigkeiten bringen.

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HELLA Aktie

Was heißt nachhaltig?

Wahrscheinlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass Analysten gerne den Begriff "nachhaltig" oder "deutlich" benutzen. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass bestimmte Signale signifikant sein müssen, um Gültigkeit zu erlangen. Während dem Analysten solche Formulierungen schnell über die Lippen kommen, muss sich der Trader deutlich mehr Gedanken darüber machen, was "nachhaltig" bedeutet. Schließlich muss er entscheiden, ob bzw. wann er eine Order aufgibt oder nicht.

Ein beliebtes Indiz ist in diesem Zusammenhang ein Tagesschlusskurs. Sofern also eine Triggermarke per Tagesschlusskurs verletzt wurde, gilt dies oftmals als signifikant. Dies ist bereits eine gute Ausgangsbasis, um sich Begriffen wie "nachhaltig" oder "deutlich" praktisch zu nähern. Man könnte diese Vorgehensweise noch verschärfen, indem es nach dem Verletzen der Triggermarke per Tagesschlusskurs sofort zu einer weiteren Bewegung in Richtung des Signals kommen muss. Hintergrund dieser Vorgehensweise ist die Tatsache, dass stoppfischende Bewegungen durchaus den ganzen Tag über anhalten können. Wenn die Marktteilnehmer jedoch eine Nacht Zeit hatten, um ihre Positionen zu überprüfen und den weiteren Verlauf zu überdenken und dann am nächsten Tag immer noch Druck in Richtung des Signals besteht, gewinnt dieses weiter an Signifikanz.

Wenn Sie sich für Trading-Know-how im Allgemeinen und kurzfristigen Handel im Speziellen interessieren sind Sie bei mir genau richtig. Folgen Sie mir auf Guidants!

Genau diese Regel könnte man aktuell bei der Longidee in Hella anwenden, genauer gesagt beim Stoploss. Kommt es zu einem Tagesschlusskurs unterhalb von 36 EUR wird für den nächsten Tag eine Stoploss-Order auf dem jeweiligen Tagestief platziert. Fällt der Kurs nach dem ersten Ausbruch unter 36 EUR direkt weiter, wird die Position aufgelöst.