• ThyssenKrupp AG - Kürzel: TKA - ISIN: DE0007500001
    Börse: XETRA / Kursstand: 12,205 €

Seit Monaten kämpfen die Bullen in dieser Aktie sprichwörtlich ums Überleben. Bereits im Februar wurde ein großer Unterstützungsbereich erreicht, der zwar immer wieder für Stabilisierungen sorgte, der große Durchbruch ist die Bullen aber bisher nie gelungen. Für Trader bzw. aktive Investoren ist diese Entwicklung eventuell ein gefundenes Fressen, denn es könnten sich interessante Chancen bieten.

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Dass man dabei Nerven haben muss, haben die letzten Monate in der ThyssenKrupp-Aktie gezeigt. Die Unterstützungszone wurde immer wieder verteidigt, womit es auf der Shortseite relativ wenig zu holen gab. Dummerweise aber schafften es auch die Käufer bisher nie, sich nachhaltig durchzusetzen. Über mehr als temporäre Erholungen ist man bisher nicht hinausgekommen und auch aktuell wird die Aktie immer noch im entscheidenden Unterstützungsbereich gehandelt. Daran ändern auch die heutigen Kursgewinne von über 3 % wenig, mit denen sich die Aktie an die Spitze im Dax stellt.

Long oder Short?

Angesichts des technischen Supports ist ein Engagement in der ThyssenKrupp-Aktie natürlich verlockend. Mittlerweile aber wird es immer schwieriger, eine Seite zu favorisieren. Zu oft haben Bullen und Bären ihrerseits Chancen liegen gelassen. Die Aktie befindet sich seit Februar/März auf Richtungssuche und nach den vielen gescheiterten Versuchen scheint man momentan relativ ratlos. Dies zeigt sich auch in der Konsolidierung im Juni. Die Volatilität hat hier deutlich nachgelassen.

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Vor diesem Hintergrund ist es in gewisser Weise ein Spiel mit dem Feuer (Zufall), sich mitten in der Range zu engagieren. Für mich steht fest, dass früher oder später eine Seite aufgeben wird und dies zu einer volatilen Auflösung der gesamten Situation führen dürfte. Eventuell helfen dabei auch News nach. Das Problem dieser Annahme ist jedoch, dass bis dahin keine Wahrscheinlichkeitsvorteile vorliegen.

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ThyssenKrupp Aktie

Von der Trefferquote zum CRV

Für Trader und aktive Investoren gibt es in diesem Umfeld zwei alternative Handlungsmöglichkeiten. Die eine liegt auf der Hand. Man wartet so lange, bis sich tatsächlich neue Impulse zeigen. Wichtig dabei ist, dass sich das Verhalten gegenüber den letzten Wochen deutlich verändern muss. Nur weil man kurz mal auf einem neuen Hoch oder Tief handelt, muss das nicht gleich bullisch oder bärisch sein. Das haben die letzten Wochen eindeutig gezeigt.

Die zweite Variante ist im wahrsten Sinne des Wortes spekulativer Natur. Hier wird man den Unterstützungsbereich bis hin zu ca. 11,03 EUR nutzen, um eine Position aufzubauen. Diese Idee glänzt nicht unbedingt mit einer hohen Trefferquote, dafür aber mit einem umso besseren CRV, umso näher man an den Unterstützungsbereich mit seinem Einstieg herankommt. Solche Taktiken leben davon, bei mehrfacher Umsetzung den einen großen Megagewinner zu erwischen. Wie groß in ThyssenKrupp der potentielle Gewinn ist, sollten sich die Käufer langfristig durchsetzen, zeigt der Monatschart. Dieser Gewinn wird dann ein Vielfaches der bis dahin aufgelaufenen kleinen Verluste abdecken, die ein solcher Trader zwangsläufig haben wird. Denn wenn kein Wahrscheinlichkeitsvorteil auf der Longseite vorliegt, wird man einige Fehltrades in Kauf nehmen müssen.

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