• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13450 $

Frankfurt (GodmodeTrader.de) – EUR/USD fällt im europäischen Handel am Freitag weiter in Richtung des am 15. August 2018 bei 1,1300 erreichten 13-Monatstiefs zurück und wurde heute bislang bei 1,1344 im Tief gehandelt. Nach wie vor belasten den Euro der Konflikt zwischen der EU und Italien über den italienischen Haushalt 2019 und die Sorge um eine neue Eurokrise.

Vonseiten der Europäischen Zentralbank (EZB) bekam der Euro gestern auch keine Schützenhilfe. „Zwar hat sich Präsident Draghi per saldo optimistisch bezüglich der Konjunkturentwicklung und der Annäherung der Inflation an das EZB-Ziel geäußert, Risiken wurden aber ebenso thematisiert und mit der ersten Leitzinserhöhung ist unverändert frühestens im Herbst 2019 zu rechnen“, schreibt Helaba-Analyst Ulrich Wortberg im aktuellen „Tagesausblick Devisen“.

Im Fokus liegt nun die Veröffentlichung des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte Quartal um 14:30 Uhr MESZ, die im Umfeld erneut deutlicher Verluste an den internationalen Aktienmärkten und der Sorge um einen globalen Konjunktureinbruch infolge der von den USA ausgehenden Handelskonflikte mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden dürften. Analysten rechnen im Konsens mit einem BIP-Anstieg um 3,3 Prozent im Quartalsvergleich (annualisiert), nach plus 4,2 Prozent im Vorquartal.

Gegen 13:05 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,1351. Die nächste markante Unterstützung findet sich am o.g. 13-Monatstief vom 15. August 2018 bei 1,1300. Darunter eröffnet sich weiteres deutliches Abwärtspotenzial. Das Währungspaar trifft am Hoch vom 16. Oktober 2018 bei 1,1621 auf einen wichtigen Widerstand.

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