• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20887 $

Der Euro startete robust in die neue Woche und markierte am Montag bei 1,2117 Dollar das höchste Niveau seit Ende Februar. Unterstützend wirken momentan die günstigeren Konjunkturaussichten in Europa. Zudem verliert der Dollar Rückenwind, da die Anleihen-Renditen nicht mehr so stark steigen. Damit ist aus Sicht der Helaba das Umfeld für eine Euro-Aufwertung vorhanden.

Der Dollar stieg am Dienstag im frühen Handel etwas an, blieb jedoch vor Beginn der zweitägigen geldpolitischen Sitzung der Fed in der Nähe seiner niedrigsten Niveaus in mehreren Wochen. Zuletzt zeigte sich EUR/USD stabil bei 1,2088. Commerzbank-Analystin You-Na Park-Heger spricht von einer „Verschnaufpause". Schließlich würde die Eurozone beim Thema Impfen gegenüber den USA aufholen. „Der Vorsprung der USA dürfte also zunehmend schrumpfen und damit kaum mehr eine Rolle spielen.“

Die EZB lässt über Direktor Fabio Panetta verlauten, dass die sehr lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt wird, auch wenn die Pandemie überwunden sei. Die Fed hält weiter still. Am Markt schaut man nun auf die Sitzung der US-Notenbank. Hier werden die Marktteilnehmer gespannt sein, ob die Fed von ihrer klaren Linie abrückt. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell wird sich auf der Pressekonferenz der Frage stellen dürfen, ob eine Aufhellung des Konjunkturumfelds eine straffere Geldpolitik rechtfertigen würde.

Die Chancen für weitere Euro-Gewinne stehen gut. Oberhalb der 100-Tagelinie bei 1,2055 liegt die nächste Hürde im Bereich von 1,2175. Auf der Unterseite sind Haltemarken bei 1,1950 zu finden.

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