• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14770 $

Frankfurt/Paris (GodmodeTrader.de) – EUR/USD hat zum Wochenschluss im Umfeld von Gewinnen des US-Dollars deutlich Federn lassen müssen. Im Tief erreichte das Währungspaar 1,1431 – der niedrigste Stand seit Mitte Juli 2017.

Dabei belastet die Gemeinschaftswährung Marktbeobachtern zufolge auch der anhaltende Kursverfall der türkischen Lira. Medienberichten zufolge bereitet der Kursverfall der türkischen Lira der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgrund des Engagements europäischer Banken in der Türkei zunehmend Sorge. Insbesondere die Großbanken BBVA, die BNP Paribas und die Unicredit stünden unter Beobachtung, hieß es.

Wichtige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone standen am Freitagvormittag nicht auf der Agenda. Aus Frankreich wurde die Industrieproduktion im Juni gemeldet. Diese stieg im Monatsvergleich um 0,6 Prozent. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Mai.

Neue Handelsimpulse könnten die um 14:30 Uhr MESZ anstehenden US-Verbraucherpreise im Juli geben. Analysten rechnen im Konsens mit einem Anstieg um 0,2 Prozent im Monatsvergleich, nach plus 0,1 Prozent im Juni.

Gegen 12:30 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,1477. Das Währungspaar trifft am Tief vom 5. Juli 2017 bei 1,1310 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand liegt am Hoch vom 8. August 2018 bei 1,1628.

EUR-USD-stürzt-auf-den-niedrigsten-Stand-seit-Mitte-Juli-2017-Chartanalyse-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
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