• EUR/JPY - Kürzel: EUR/JPY - ISIN: EU0009652627
    Börse: FOREX / Kursstand: 122,7950 ¥

Die Verbraucherpreise in Japan sind auch im April gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die sogenannte Kerninflationsrate, bei der die Preisentwicklung frischer Nahrungsmittel nicht berücksichtigt wird, lag im April bei minus 0,3 Prozent. Die Volkswirte hatten mit minus 0,4 Prozent gerechnet, nach ebenfalls minus 0,3 Prozent im März. Insgesamt sanken die Verbraucherpreise im April um 0,3 Prozent, nach minus 0,1 Prozent zuvor. Im Großraum Tokio, für den bereits die Preisdaten für Mai veröffentlicht wurden, betrug die Kerninflationsrate auf Jahressicht zuletzt minus 0,5 Prozent, nach minus 0,3 Prozent zuvor. Verantwortlich für den Preisrückgang waren aber vor allem weiter die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Energiepreise. Anders als in den meisten anderen Ländern werden in Japan die Energiepreise auch in die Kerninflationsrate miteinbezogen. Ein neuer Index der japanischen Notenbank klammert bei der Berechnung der Kerninflation auch die Energiepreise aus. Nach dieser Berechnungsmethode belief sich die Kerninflationsrate im April auf plus 0,9 Prozent, nach 1,1 Prozent zuvor. Die weiterhin schwache Inflation dürfte den Druck auf die japanische Notenbank wieder erhöhen, ihre bereits extrem lockere Geldpolitik weiter zu lockern.

EUR/JPY trifft unterhalb des Tiefs vom 6. Mai 2016 bei 121,46 am Tief vom 25. Februar 2013 bei 118,75 auf die nächsten markanten Unterstützungen. Die nächsten wichtigen Widerstände lassen sich an den Hochs vom 28. April 2016 bei 126,47 und 31. März 2016 bei 128,22 lokalisieren.