• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17420 $

Wiesbaden (GodmodeTrader.de) – EUR/USD fällt im europäischen Handel am Freitag von seinem gestern bei 1,1840 erreichten Dreiwochenhoch zurück und notierte bislang bei 1,1744 im Tief.

Dabei belasten die Gemeinschaftswährung schwache Daten aus der deutschen Industrie. So sank die Erzeugung im produzierenden Gewerbe im April überraschend um 1,0 Prozent. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 1,0 Prozent im März. Die Daten führen am Markt zu Sorgen über die weitere Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone.

Der Markt blickt bereits auf das heute Abend beginnende tweitägige G7-Treffen im kanadischen Quebec, sowie die in der kommenden Woche anstehenden Notenbanktreffen der Federal Reserve Bank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Während die Fed ihren Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf dann 1,75 bis 2,00 Prozent erhöhen dürfte, steht auf der Agenda der Euro-Währungshüter eine Diskussion über das Ende des Anleihenkaufprogramms. Bundesbankpräsident Jens Weidmann erwartet ein Ende der EZB-Anleihekäufe noch in diesem Jahr.

EUR-USD-Schwache-deutsche-Konjunkturdaten-belasten-Chartanalyse-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

Gegen 12:50 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,1747. Das Währungspaar trifft am Zehnmonatstief vom 29. Mai 2018 bei 1,1508 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 14. Mai 2018 bei 1,1996.