Das im MDAX gelistete Unternehmen kam heute mit Quartalszahlen: Evonik erzielt im 2. Quartal einen Umsatz von €3,306 Mrd (VJ: €3,413 Mrd, Analystenprognose: €3,457 Mrd), ein Ebitda (bereinigt) von €566 Mio (VJ: €616 Mio, Prognose: €570 Mio) und einen Nettogewinn (bereinigt) von €227 Mio (VJ: €279 Mio, Prognose: €233 Mio). Ausblick auf 2019 bestätigt. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

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Die Zahlen kommen - trotz einer Bekräftigung der Prognosen - nicht wirklich gut an: Evonik ist aktuell mit einem Abschlag von 4 % der größte Verlierer im MDAX.

Wie ist die Chartsituation einzustufen?

Nach dem heftigen Abverkauf im vierten Quartal 2018 kommt der Wert nur schwer wieder auf die Beine, wie ein Blick auf den Wochenchart belegt: Nördlich der 27,00 EUR-Marke hat sich ein massiver mittelfristiger Horizontalwiderstand herausgebildet.

Unterhalb dieser Zone (Wochenschlusskurs!) ist der Weg des geringsten Widerstands aus charttechnischer Sicht klar südwärts. Die nächsten Kursziel auf der Unterseite liegen im Bereich 23,30 EUR und danach der Bereich um 21,80 bis 22,00 EUR.

Für die Longseite kommt der Wert mittelfristig erst oberhalb von 27 EUR, beziehungsweise nach einer bestätigten Bodenbildung in Frage. Beides ist derzeit nicht in Sicht.


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Evonik Aktie Chartanalyse (Tageschart)