Evonik erzielt 2019 einen Umsatz von 13,10 Mrd. EUR (VJ: 13,26 Mrd. EUR, Analystenprognose: 13,05 Mrd. EUR), ein Ebitda (bereinigt) von 2,15 Mrd. EUR (VJ: 2,15 Mrd. EUR, Prognose: 2,14 Mrd. EUR), einen Free Cashflow von 717 Mio. EUR (vor Steuern aus Carve-out Methacrylat) und einen Nettogewinn (bereinigt) von 902 Mio. EUR (VJ: 1,014 Mrd. EUR, Prognose: 843 Mio. EUR). Der Dividendenvorschlag für 2019 liegt bei 1,15 EUR je Aktie (VJ: 1,15 EUR, Prognose: 1,15 EUR). Im Ausblick auf 2020 sieht das Management eine Ebitda von 2 bis 2,3 Mrd. EUR (Prognose: 2,176 Mrd. EUR), einen "stabilen Umsatz" sowie ein Wachstum in den Spezialgeschäften und eine träge Entwicklung in der Basischemie.

Quelle: Guidants News

Die Evonik-Aktie befindet sich seit Dezember 2018 in einer volatilen Seitwärtsbewegung. Diese spielt sich zwischen 27,53 EUR und 21,45/03 EUR ab. Innerhalb dieser Seitwärtsbewegung stand die Aktie zuletzt stark unter Druck. Noch am 14. Februar notierte sie fast an der oberen Begrenzung der Seitwärtsbewegung und fiel danach auf ein Tief bei 21,83 EUR, also bis nahe an die untere Begrenzung.

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Auf die aktuellen Zahlen reagiert der Wert vorbörslich mit einem leichten Plus. Nach einem gestrigen Schlusskurs bei 21,66 EUR wird er aktuell auf L&S bei 21,83 EUR gehandelt.

Jetzt zugreifen?

Man könnte mit einiger Berechtigung darauf setzten, dass sich die Evonik-Aktie weiterhin so verhält wie seit Dezember 2018. Tut sie das nämlich, dann könnte der Abverkauf der letzten beiden Wochen wieder ausgeblichen werden und die Aktie könnte in Richtung 27,53 EUR ansteigen. Sollte es allerdings zu einem stabilen Rückfall unter 21,03 EUR kommen, dann müsste man mit einer weiteren Verkaufswelle rechnen. In diesem Fall würden Abgaben in Richtung 16,70 EUR drohen.

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