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Externe Quelle: PostbankNach vorläufigen Angaben ist die Inflationsrate im Juni von 3,7% auf 4% gesprungen. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Währungsunion. Im Juni dürften erneut vor allem Energie- und Nahrungsmittelpreise gestiegen sein. Eine Entspannung beim Ölpreis zeichnet sich bislang noch immer nicht ab, vielmehr hat er nicht zuletzt wegen der neuerlichen Dollarschwäche wieder zugelegt. Der Aufwärtsdruck auf die Verbraucherpreise bleibt von dieser Seite vorerst erhalten. Zudem gefährdet eine dynamischere Lohnentwicklung die Preisstabilität innerhalb der Eurozone. Die Inflationssorgen der EZB bleiben damit auf absehbare Zeit bestehen. Gleichzeitig weisen die Geschäftsklimaindikatoren für die Eurozone mittlerweile auf eine merkliche Abkühlung der Konjunktur hin. Auf ihrer Sitzung am Donnerstag dürfte die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte auf dann 4,25% anheben. Dies hat sie bereits mehr oder minder angekündigt. Eine Serie von Zinserhöhungen ist allerdings aufgrund wachsender konjunktureller Risiken weiterhin unwahrscheinlich.