Die Frage ist die, ab wann sich der Markt wieder den Problemen der Amerikaner zuwenden könnte. Die Börse denkt bekanntermaßen immer einige Schritte weiter. Als Trader habe ich selten eine solch unberechenbare Volatilität im Markt gesehen wie in diesem Jahr.

Im April gelang dem Währungspaar Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) der signifikante Ausbruch über die primäre Abwärtstrendlinie seit 2008 in Höhe 1,4300 USD. Anschließend kam es zur Ausbildung einer zähen Seitwärtsbewegung oberhalb besagter Trendlinie. Im September wandte sich der Markt wieder der Euro Verschuldungskrise zu, die Kreuzunterstützung bei 1,4000 USD wurde impulsiv gebrochen. Damit wurde ein mittelfristiges Verkaufssignal ausgelöst. Es folgte in den zurückliegenden Wochen aber sofort wieder eine regelrecht explosive Gegenbewegung nach oben.

EUR/USD befindet sich vor einem größeren Richtungsentscheid.
Die allesentscheidende Chartmarke liegt bei 1,3950 USD im Markt. Unterhalb dieser Marke dominieren die Bären, die Verkäufer das Kursgeschehen. Gelingt EUR/USD auf Wochenschlußkursbasis aber ein Anstieg über 1,3950 USD, generiert dies ein starkes mittelfristiges Kaufsignal mit Kurszielen von 1,4800 und 1,5340 USD. Entscheidend für ein Kaufsignal, das die wenigstens erwarten, ist ein Anstieg über 1,3950 USD.

Neben Analysen, Prognosen, Entertainmenteinlagen, semi-privatem Geplauder, spiele ich dort auch auf der philanthropischen Fiedel. Hier geht es entlang : http://www.facebook.com/harald.weygand

Beste Grüße,

Ihr Harald Weygand – Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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