• Fraport AG - Kürzel: FRA - ISIN: DE0005773303
    Börse: XETRA / Kursstand: 54,040 €

Seit einigen Tagen wird in der Bundesregierung über Lockerungen für Corona-Genesene und Corona-Geimpfte zumindest einmal nachgedacht. Das Thema wird mit steigenden Impfquoten über den Sommer immer wichtiger werden. Denn bislang ist die Urlaubsplanung für viele Beruftstägige kaum möglich. Ungeachtet dessen haben sich Aktien von Airlines und Touristikunternehmen seit den Coronacrashtiefs bereits wieder deutlich erholt und werden in dieser Woche gespielt. Wir blicken auf den Flughafenbetreiber Fraport.

Der CEO Dr. Stefan Schulte hat heute der Fuldaer Zeitung ein Interview gegeben. Das Jahr 2020 bedeutete für Fraport das absolute Grauen. Von 70,6 Mio. Passagiere im Jahr 2019 brach die Zahl 2020 auf nur mehr 18,8 Mio. ein. 4.000 Arbeitsplätze musste Fraport streichen. Schulte zeigt sich für 2021 aber optimistisch. Wenn das Impftempo weiter anziehe, geht Schulte zumindest von einer gewissen Reisewelle in Europa aus. Grundsätzlich werde man für Reisen auf absehbare Zeit entweder geimpft sein oder einen negativen Coronatest nachweisen müssen. Für die moderne Luftfahrt sei die aktuelle Krise die größte ihrer Geschichte. Beim Thema Geschäftsreisen geht Schulte von einem Erreichen von 80 % des Vorcoronaniveaus aus. Erst 2026 geht der Fraport-Chef davon aus, dass das Niveau von 2019 wieder erreicht sein wird. Ähnliche Statements von Branchenvertretern gab es in der Vergangenheit zuhauf.

Wir werfen zunächst einen Blick auf den Langfristchart der Fraport-Aktie. Diese wurde 2020 stark gebeutelt, wobei die Niveaus der Baisse 2009 nicht erreicht worden sind. Seit einigen Wochen kämpft der Wert mit dem Widerstand bei 52,40 EUR und versucht sich hiervon nach oben zu lösen.

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Kurzfristig arbeitet die Aktie nach einer Konsolidierung seit dem Märzhoch am Ausbruch über den kurzfristigen Abwärtstrend. Wird dieser in den kommenden Tagen bestätigt, kann sich die Erholung seit dem Vorjahr fortsetzen. Das Hoch bei 56,90 EUR stellt das erste Ziel dar, darüber wären Kurse um 61,12 EUR denkbar, was zugleich ein Erreichen der Abrisskante aus dem Vorjahr bedeuten würde.

Absicherungen bieten sich unter dem Tief bei 49,05 EUR an. Damit wären auch zwei Aufwärtstrendvarianten im Chart abgedeckt.


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Jahr 2020 2021e* 2022e*
Umsatz in Mrd. EUR 1,68 2,07 2,98
Ergebnis je Aktie in EUR -7,12 -1,71 2,44
KGV - - 22
Dividende je Aktie in EUR 0,00 0,00 0,00
Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 %
*e = erwartet
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