Eigentlich war im Januar alles bereitet für die Bären in der Fresenius-Aktie. Der DAX-Titel hatte neue Jahrestiefs markiert, war bereit stark zu fallen. Doch in quasi letzter Sekunde rissen die Bullen noch einmal das Ruder herum. Am 50 %-Korrekturlevel der Aufwärtsbewegung von Oktober bis Dezember 2019 stoppte der Ausverkauf. V-förmig schoss der Wert im Anschluss nach oben.

Nun hängt der DAX-Titel aber an einem entscheidenden Widerstandsniveau fest. Zum einen hat er die beiden EMAs 50 und 200 wieder erreicht, zum anderen auch eine tertiäre Abwärtstrendlinie im Tageschart. Erst wenn diese Hürden genommen sind, dürfte die Aufwärtsbewegung an Fahrt gewinnen. Mit einem Zwischenziel bei rund 49 EUR könnte die Aktie in diesem positiven Szenario anschließend auf 51,46 und darüber 52,82 EUR ansteigen. Selbst in diesem Fall wäre eine langfristige Trendumkehr zur Oberseite noch nicht gelungen.


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Fällt die Aktie dagegen wieder zurück und unterbietet das bisherige Jahrestief bei 45,88 EUR, bliebe den Käufern nur mehr im Bereich des 61,8 %-Fibonacci-Retracements bei 44,66 EUR die Chance auf eine Stabilisierung. Etwas unterhalb dieser Marke gibt es auch noch eine Kurslücke im Chart zu schließen.

Am 20. Februar wird Fresenius die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 und den Ausblick auf 2020 veröffentlichen. Für Volatilität dürfte an diesem Tag folglich gesorgt sein.

Jahr 2019 2020e* 2021e*
Umsatz in Mrd. EUR 35,42 37,31 39,44
Ergebnis je Aktie in EUR 3,32 3,55 3,93
KGV 15 14 12
Dividende je Aktie in EUR 0,83 0,87 0,93
Dividendenrendite 1,72 % 1,81 % 1,93 %
*e = erwartet
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Fresenius-Aktie