Die Aktie von Fresenius SE befindet sich in einer längerfristigen Abwärtsbewegung. Der Startpunkt dieser Bewegung ist das Allzeithoch bei 80,07 EUR vom 20. Juni 2017. Am 19. März 2020 markierte die Aktie ein Tief bei 24,25 EUR. Seitdem hat sich die Aktie zwar deutlich von diesem Tief gelöst, aber die Abwärtsbewegung wurde bisher nicht gebrochen. Helfen die aktuellen Zahlen weiter?

Der Konzern erhöht die Umsatzprognose. Zunächst sollte der Umsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Die neue Prognose sieht ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Der Umsatz für das dritte Quartal liegt bei 9,324 Mrd. EUR, was einem Wachstum von 3 % entspricht. Damit wurden die Erwartungen der Analysten um 69 Mio. übertroffen. Das bereinigte Ebit liegt zwar 1 Mio. EUR unter den Erwartungen der Analysten, aber der bereinigte Gewinn nach Steuern und Dritten liegt bei 435 Mio. EUR und damit 7 Mio. über den Erwartungen. (Quelle: Guidants News)

Die Tochter Fresenius Medical Care hat heute ebenfalls Zahlen vorgelegt. Bernd Senkowski hat sich in seinem Artikel FRESENIUS MEDICAL CARE - Können die Zahlen für eine Stabilisierung der Aktie sorgen? mit den Zahlen und der charttechnischen Verfassung der Aktie auseinandergesetzt.

Nach dem Tief aus dem März 2020 zog die Aktie auf 46,51 EUR an. Mitte August 2021 brach sie über dieses Hoch aus und kletterte auf 47,59 EUR. Dieser Ausbruch wurde aber wieder abverkauft. Die Aktie fiel auf 39,12 EUR zurück.

Dort kommt es aktuell zu einem Bodenbildungsversuch innerhalb eines Doppelbodens. Die Nackenlinie liegt bei 41,45 EUR. Die erste Reaktion auf die aktuellen Zahlen fällt positiv aus. Die Aktie notiert kurz vor 8 Uhr auf L&S bei 40,65 EUR und damit 1,85 % über dem gestrigen Schlusskurs. Diese erste Reaktion ist aber noch nicht sehr aussagekräftig, da das dahinterstehende Volumen sehr klein ist.

Rally möglich

Dennoch ist dieser Anstieg ein kleines positives Zeichen und gibt der Aktie die Chance, den kleinen Doppelboden zu vollenden. Dafür ist ein Ausbruch auf Tagesschlusskursbasis über 41,54 EUR notwendig. Gelingt dieser Ausbruch, dann wäre ein Anstieg gen 47,59 EUR möglich. Sollte die Aktie aber doch noch unter 39,12 EUR abfallen, dann wäre der Bodenbildungsversuch gescheitert. In diesem Fall wäre mit Abgaben in Richtung 37,10 EUR oder vielleicht sogar in den Bereich um 33,00-32,00 EUR zu rechnen.

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