Schwierig, schwierig. Dies ist der erste Gedanke der einem bei einem Blick auf das Chartbild des Gesundheitskonzerns einfällt. Wurde noch in der Betrachtung im August von fallenden Kursen ausgegangen, so konnten diese bisher von Anlegen verteidigt werden. Allerdings konnten sich daraufhin auch die Bullen nicht durchsetzen. Die Aktie befindet sich im Schwebezustand.

Aussicht auf einen Boden

Die Entwicklung der letzten Monaten lässt die Entwicklung eines rounding bottom vermuten. Noch befindet sich dieser potenzielle Bildung im Bildungsprozess, weshalb die Pendelei der letzten Monate weiterhin anhalten könnte. Doch zum Glück lassen sich zwei Marken identifizieren, bei denen der Richtungsentscheid fallen dürfte und attraktive Tradingsetups einladen.

≈40,5 EUR - Bodenbildung + bullischer break-out

Geben Anleger nicht auf und eine Bodenbildung gelingt, liegt der erste wichtige Meilenstein bei 40,45 EUR. An diesem Widerstandsbereich bissen sich Käufer bereits mehrfach die Zähne aus. Gelingt hierüber ein Anstieg, so entsteht ein Kaufsignal. Das erste Ziel liegt in diesem Fall beim EMA200, welcher bei rund 42 EUR verläuft. Danach liegt das Kursziel bei 43,52 EUR.

37,70 EUR - Rückkehr der Verkäufer

Kommt es jedoch zu Verkäufen, so muss um die Bodenbildung gefürchtet werden. Würde die Aktie per Tagesschlusskurs hierunter schließen, so würde am Ende doch kein Boden entstehen. Bei diesem Ereignis wird ein Verkaufssignal generiert und die nächsten Kursziele sind auf der Unterseite zu suchen. 35,78 EUR ist in diesem Fall die nächste Anlaufstation.

Fazit: Bei der Fresenius-Aktie sollte man gegenwärtig die Seitenlinie einnehmen und den weiteren Kursverlauf beobachten, da noch nicht klar ist, wohin die Reise geht. Je nachdem welche von beiden Tradingmarken erreicht werden, könnte wieder ein Trade eröffnet werden.

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Fresenius - Aktie

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