Unter 1200 USD wird unmittelbar 10% der weltweiten Minenproduktion unrentabel und weitere Positionen in physisch besicherten Gold-Fonds würden in die Verlustzone driften. Es wäre als wahrscheinlich, dass es zu neuen Fonds-Verkäufen kommen würde, die den Preis belasten. Auch technisch sieht es unter 1180 USD kritisch aus: Hält die Unterstützung nicht, würde es mich nicht wundern wenn wir an einem Tag um 100 USD oder mehr fallen.

    Eine spannende Phase beginnt. Wenn Gold per Tagesschluss über das Hoch von dieser Woche ansteigen kann wird ein Anstieg bis 1320 USD wahrscheinlich. Also wären da noch mal gut 50 USD Platz nach oben. Dieser Anstieg würde zu den schwächeren Aktien passen, und die nun wahrscheinlicher werdende Drosselung der Sachkäufe durch die US-Notenbank erzeugt Unsicherheit darüber, wie sich das auf die Konjunktur auswirken wird. Wenn man sich das betrachtet kann ich mir gut vorstellen, dass hier der eine oder andere satt im Gewinn liegende Wetten auf weiter fallende Goldpreise auflöst. Kommt ein Tagesschluss über dem Hoch dieser Woche – das liegt bei 1268 USD/Unze – aber nicht bald zustande dann wird auch das Tief aus dem Sommer bei 1180 USD/Unze keinen Halt mehr bieten und es wird zu einem Ausverkauf beim Gold kommen.

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