• Serviceware SE - ISIN: DE000A2G8X31
    Börse: XETRA / Kursstand: 18,550 €
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Es ist schon manchmal wie verhext. Während in den USA für Software- und spezieller für Cloud-Unternehmen derzeit Umsatzmultiplen gezahlt werden, dass man zum Teil nur mehr mit dem Kopf schütteln kann, gibt es in Deutschland einen Smallcap, der ebenfalls hervorragend positioniert ist, für den sich bislang aber kaum jemand interessiert. Geht es nach dem Chart, könnte sich dies bald ändern.

Erstmalig im Januar und zuletzt auch noch einmal Ende April stellte ich Ihnen ausführlich die Aktie von Serviceware näher vor. Wenn Sie sich für die fundamentale Ausgangsbasis interessieren, empfehle ich Ihnen, diese beiden Artikel noch einmal zu studieren:

Bislang war allerdings bei der Aktie Geduld gefragt. Der zuletzt herausgearbeitete Widerstand bei 19 EUR leitete noch einmal eine Konsolidierung ein. Doch der Newsflow von Serviceware bleibt positiv. Ende Mai wurde die Aktie in den MSCI Germany Micro Cap Index aufgenommen. Das könnte ein erster Schritt sein, um auf dem Radar des ein oder anderen Institutionellen zu erscheinen. In der vergangenen Woche meldete Serviceware die Übernahme der Cubus AG. Damit ergänzt das Unternehmen sein Produktportfolio um das Thema Corporate Performance Management/Business Intelligence. Die Software von Cubus ermöglicht es Unternehmen, ihre finanziellen Key Performance Indicators, kurz KPIs oder zu deutsch Leistungskennzahlen zu analysieren und auf dieser Basis beispielsweise tragfähige Planungen, Prognosen und Simulationen für die künftige Entwicklung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kapitalflussrechnung zu erstellen. Vor allen Dingen in der EMEA-Region ist Cubus sehr gut positioniert. Mit Cubus baut Serviceware folglich seine führende Marktposition in Europa aus und setzt auch den Internationalisierungsplan weiter fort. Cubus arbeitet profitabel und erzielt einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Es ist die zweite Akquisition seit dem Börsengang. 2018 hatte Serviceware den Knowledge-Management-Spezialisten Sabio übernommen.

Im aktuellen Stadium steht bei Serviceware Umsatzwachstum und ein Ausbau der Marktstellung im Vordergrund. Die Profitabilität kommt dabei erst an zweiter Stelle. Das kennt man aber auch von einigen US-Pendants. Die Kennzahlen sind mit einem KUV von unter 3 im Vergleich mit anderen Softwareunternehmen ansprechend. Vom Vergleich mit US-Titeln ganz zu schweigen. Da sprechen wir eher von Umsatzmultiplen im zweistelligen Bereich.

Infolge der letzten Besprechung prallte die Aktie noch einmal am EMA200 und dem Widerstand bei 19 EUR ab, hat zumindest den gleitenden Durchschnitt gestern aber bereits überwunden. Kommt es nun auch zum dynamischen Ausbruch über die 19-EUR-Marke, wäre der erste Schritt in Richtung eines neuen mittelfristigen Aufwärtstrends gemacht. Die Ziele entnehmen Sie bitte dem Chart. Über 24 EUR könnte man von einem großen Doppelboden sprechen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Absicherungen bieten sich unter dem Zwischentief bei 15,20 EUR oder konservativer knapp unter der 14-EUR-Marke an.

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Jahr 2018 2019e* 2020e*
Umsatz in Mio. EUR 55,20 66,60 80,40
Ergebnis je Aktie in EUR -0,10 0,31 0,47
Gewinnwachstum - 51,61 %
KGV - 55 36
KUV 3,5 2,9 2,4
PEG neg. 0,7
*e = erwartet
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