Wie der Kollege Bernd Senkowski in seiner gestrigen Analyse bereits attestierte, verlangsamte sich die Kursdynamik in den letzten Wochen zunehmend. Die heute präsentierten Quartalszahlen hätten die ideale Gelegenheit geboten wieder frischen Wind in das Kursgeschehen zu bringen, doch Anleger zeigen sich weiter träge.

HeidelbergCement erzielt im 1. Quartal einen Umsatz von €3,93 Mrd (VJ: €4,238 Mrd, Analystenprognose: €4,045 Mrd), ein Ebit (bereinigt) von €59 Mio (VJ: €56 Mio, Prognose: €3 Mio) und ein Ebitda (bereinigt) von €405 Mio (VJ: €392 Mio, Prognose: €348 Mio). Dividendenabsenkung auf €0,60 je Aktie; Hauptversammlung am 4. Juni 2020. Ausblick für 2020 weiter unsicher.

Quelle: Guidants News

Genauso wie der Ausblick für das laufende Jahr ist, so sind es auch Anleger. Doch wie nun mit dem Wertpapier umgehen?

Die Bären sind dabei das Ruder zu übernehmen

Im Ergebnis führe die heutigen Verkäufe zu Verkäufen und die Aktie notiert mit über 3 % im Minus. Es scheint, als würden erneut die Bären erstarken. Nach dem heftigen Coronacrash konnte sich bisher wieder einigermaßen erholt werden, doch der Clusterwiderstand (EMA50 + 38,2 %-Retracement des Abverkaufs) bei ≈44,70-45,70 EUR zeigt sich bisher als unüberwindbar. Solange diese technische Hürde nicht überwunden wird, müssen weitere Verkäufe eingeplant werden. In direkter Nähe bei 38,30 EUR befindet sich ein Support, der shortorientierte Anleger fürs Erste stoppen könnte. Würde allerdings diese Unterstützung nicht gehalten werden können, so muss mit einem Rücklauf bis zum Tief bei 29 EUR gerechnet werden.

Jedoch kann diese Rückfall noch problemlos verhindert werden. Dafür müssten allerdings die Bullen langsam in die Puschen kommen und Kursgewinne generieren. Nachhaltige Kursnotierungen über 45,79 EUR würden die Gefahr einer erneuten Abwärtsbewegung bannen. Folgend liegen die Ziele bei 49,25 - 49,51 EUR und 52,75 EUR.

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HeidelbergCement - Aktie

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