Böse erwischt hat es in den vergangenen Handelstagen Anleger in Hella. Nachdem man im Automobilzulieferer Mitte Juni noch versuchte, das Jahreshoch bei 59,10 EUR zu attackieren, schien man sich der allgemeine Probleme im Automobilsektor zu besinnen. Ausgehend von 58,10 EUR stürzten die Kurse in den vergangenen Handelstagen bis auf ein aktuelles Tief bei 46,50 EUR ab. Hella selbst musste bisher jedoch noch keine negativen Nachrichten verkünden. Die Angst, dies könnte in den nächsten Tagen oder Wochen folgen, dürfte jedoch auch Hella-Aktionäre zu den jüngsten Verkäufen bewogen haben.

Mit Blick auf die kommenden Wochen muss von einem angeschlagenen Chartbild ausgegangen werden. Sowohl der Rückfall unter den EMA 200 als auch unter die aktuelle Unterstützung bei 48,55 EUR Lasten auf dem Chartbild. So könnte es kurzfristig zwar zu Erholungsgewinnen (Pullback) kommen, ohne Trendwendeformation drohen aber neue Tiefs. Abgaben in Richtung 45 EUR wären möglich. Darunter träfe man im Bereich von 42-39 EUR auf einen nächsten Support.

Positiv überraschen würde die Aktie mit einem direkten Konter und einer Trendwende. In diesem Fall wäre der Ausbruch unter 48,55 EUR als Fehlausbruch zu werten und die Kurse könnten in den nächsten Wochen wieder zum Jahreshoch bei knapp 60 EUR durchstarten.

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