HELLA erreicht im Gesamtjahr 2019/2020 laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von €5,8 Mrd (VJ: €7,0 Mrd; Analystenprognose: €5,89 Mrd) und eine Ebit-Marge (bereinigt) von 4,0 % (VJ: 8,4 %).

HELLA erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2020/2021 (1. Juni 2020 bis 31. Mai 2021) einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund €5,6 Mrd bis €6,1 Mrd sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen, Portfolioeffekte und außerplanmäßige Wertminderungen bereinigte EBIT-Marge von rund 4,0 % bis 6,0 %.

Quelle: Guidants News

Zusätzlich verschärft der Automobilzulieferer seinen Sparkurs aufgrund der Coronakrise. Geplant ist ein Stellenabbau von rund 900 Stellen.

Mit diesen Neuigkeiten gehen Anleger gemischt um. Die Aktie eröffnete mit einem Gap Down, doch Käufer hievten den Wert direkt nach oben. Damit sorgen die Zahlen für keinen klaren Richtungsentscheid.

Longszenario weiterhin intakt

Mit dem heutigen Kursverlauf schlägt der Wert den alternativen Weg des kürzlich aufgestellten Longsetups (HELLA - Daimler macht Mut) ein und korrigiert.

"Nutzen Anleger die Gelegenheit und realisieren ihre Buchgewinne, so würde auch ein Rücksetzer der Aufwärtsbewegung nicht schaden. Bis 34,22 EUR liegen vier mögliche Supports, welche als Auffangstation dienen."

EMA50 und EMA20 rücken nun in den Fokus. Unter 34,22 EUR würde es dann wieder brenzliger werden, da mit diesem Bruch eine wichtige Unterstützung in die Hände shortorientierter Spekulanten fallen würde. Vorher ist allerdings weiterhin der Weg auf der Oberseite mit dem Ziel 50,85 EUR möglich. Dafür sollten allerdings die Käufer so langsam aber sicher das Orderbuch füllen (s. vorherige Analyse).

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HELLA - Aktie

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