Bei der letzten Chartbesprechung wurde folgende Idee und die darauf aufbauende Tradingchance entwickelt:

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"Der Anteilsschein notiert aktuell bei 48,4 EUR und ist damit fürs Erste am Widerstand der 50 EUR-Marke abgeprallt. Nun besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Anschlussverkäufe. Ein erstes Ziel in den nächsten Tagen wären 47,2 EUR. Dort konnte sich der Kurs in jüngster Vergangenheit stabilisieren. Zusätzlich verläuft hier die Aufwärtstrendlinie der Herbstrally. Idealerweise für dieses Szenario bricht dieser Support. Dann wäre das nächste Ziel der Bereich um 45 EUR. Hier könnte ein neues Tradingsetup erarbeitet werden, da zuerst abgewartet werden muss wie sich der Kurs bis hierhin entwickelt."

Dieser gewünschte Verlauf lies zwar einige Zeit auf sich warten, doch am Ende wurden beide Ziele erreicht. Nun ergeben sich auf kurze Sicht neue Chancen, doch diesmal aus der bullischen Perspektive.

Kurzfristiges bullisches Setup

Das heutige Abprallen am EMA200 und dem horizontalen Support, zeigt dass die Käufer diese Unterstützung wahrgenommen haben und den Kurs nach oben drücken. Deshalb könnte dieses bullische Erwachen weitere Kursgewinne nach sich ziehen. Ein erstes Ziel wäre die Rückeroberung der 47,2 EUR. Würde dieser Bereich genommen würde, stünde im Folgenden der jüngste Widerstand mit dem Kurslevel 49,9-50,9 EUR im Fokus der Marktteilnehmer. Spätestens hier sollten sicherheitshalber Gewinne mitgenommen werden. Steigt man jetzt ein, sollte ein Stop bei 44,5 EUR und damit unter dem EMA200 platziert werden, um sich bei erneut einsetzender Schwäche keine Gefahr weiterer Verkäufe auszusetzen.

Denn unter 44,5 EUR wären die nächsten Anlaufzonen 42,3 EUR und 39,8 EUR. Bei dem letzteren Kurslevel sollten dann spätestens die Verkäufe zum Stoppen gebracht werden können, denn hier liegt ein Clustersupport bestehend aus 61,8 %-Retracement der letzten Kaufwelle (Strecke 34,14 - 50,85 EUR) und eine klassische Unterstützung.

WICHTIG! Aktuell wird das Handelsgeschehen im Automobilsektor durch die Buzzwords "Handelsstreit" und "Zölle" bestimmt. Nach Bekanntwerden von Details des Handelsabkommens und neuesten Medienberichten, nach denen Trump erneut mit Strafzöllen drohte, um Europas Regierungen bezüglich des Atomstreits mit dem Iran Druck zu machen, ziehen erneut dunkle Wolken über die Kraftfahrzeugindustrie auf. Deshalb sollte dieses Setup engmaschig beobachtet werden, da bei neuen News jegliche Erholungen in einem Wimpernschlag verpuffen könnten.

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