• Aumann AG - Kürzel: AAG - ISIN: DE000A2DAM03
    Börse: XETRA / Kursstand: 31,100 €
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Zusammen mit dem breiten Markt versuchten auch die Käufer in den Aktien dieses Spezialmaschinenbauers Anfang des Jahres ein Comeback. Über mehr als eine Test des EMA 50 sind die Bullen dabei aber nicht hinausgekommen. Ende Januar mussten sie das Zepter sogar wieder an die Bären übergeben. Mit diesen fiel der Kurs sogar noch einmal auf ein neues Jahrestief zurück, bevor seit 24,85 EUR die Bullen wieder Druck machen. Mit diesem Kaufinteresse ist nun erneut ein Bodenbildungsversuch gestartet und in diesem gibt es erste Erfolge.

Das haben die Käufer bereits geschafft!

So konnte in der Aumann-Aktie in dieser Woche die bisher deckelnde Abwärtstrendlinie überwunden werden. Unmittelbar danach kam es auch zum Ausbruch über den EMA 50 per Tagesschlusskurs. Am Mittwoch folgte dann ein weiterer bullischer Impuls, denn die Kurse stiegen per Tagesschluss über das letzte Zwischenhoch vom 15. März bei 30,60 EUR an. Aus diesen drei potentiell bullischen Signalen heraus ergibt sich nun die Chance auf eine Kaufwelle. Interessanterweise hätte die Aktie bis zum nächsten Widerstand um 35 EUR schon relativ viel Platz. Von hier an bis hin zu ca. 40 EUR sehen sich die Käufer jedoch einigen Herausforderungen, unter anderem auch dem Zwischenhoch vom Januar und dem EMA 200 gegenüber.

Ein langer Weg bis zum Bullenmarkt!

Mit Blick auf diese Widerstände dürfte klar sein, dass die Aktie momentan im Stabilisierungsprozess unterwegs ist. Erst wenn es auch gelingt, mittelfristige Signale zu generieren, kann von einem großen Turnaround gesprochen werden. Dazu würde beispielsweise auch ein nachhaltiger Ausbruch über den EMA 200 zählen.

Bis zu diesem Zeitpunkt bestehen trotz der momentan guten Entwicklung immer noch Risiken. Letztlich könnte sich auch die aktuelle Stabilisierungsphase als Erholung in einem Abwärtstrend entpuppen. In diesem Fall müssten erneut neue Tiefs eingeplant werden. Erschwerend kommt in der Aktie hinzu, dass Aumann in den letzten Monaten eine klare Underperformance gegenüber dem Gesamtmarkt zeigte. Aus diesem Grund sollte das Kursgeschehen engmaschig verfolgt werden.

Ein Kauf für risikofreudige Antizykliker

Fassen wir die aktuelle Lage in der Aumann-Aktie zusammen, bestehen zunächst einmal kurzfristig weitere Erholungschancen. Im Idealfall kann daraus sogar ein großer Boden entstehen und genau dies macht die antizyklische Idee auf der Longseite interessant. Die Wahrscheinlichkeit dafür mag aufgrund der bestehenden Probleme etwas geringer sein, könnte jedoch durch das gute CRV kompensiert werden. Wer jedoch lediglich auf absolut sichere Geschäfte aus ist, dürfte in aber Aumann falsch sein.

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Aumann Aktie