Sehr dynamisch konnte die Aktie im September über das 2020er Hoch bei 101,40 EUR ausbrechen, nachdem sie im Juni mehrfach daran gescheitert war. Vergangene Woche sah es dann so aus, als würde die nächste Rallystufe zünden. Der dynamische Schub auf neue Allzeithochs hinaus wurde jedoch unsanft abgebrochen, unter erhöhtem Verkaufsdruck geht es seit dem letzten Allzeithoch bei 117 EUR am Donnertag in die Tiefe. Kritisch wirkt dabei der Rückfall unter das 2020er Hoch, eine mittelfristige Weichenstellung dürfte jetzt erzwungen werden. Wir besprechen potenzielle Trading-Setups auf mehreren Zeitebenen.

Bärisches Reversal im Wochenchart

Im übergeordneten Wochenchart wirkt die letzte Septemberkerze sehr unschön, der lange Docht könnte gepaart mit dem bislang vorliegenden Fehlausbruch über das 2020er Hoch und jetzt folgenden schwarzen Wochenkerzen eine obere Umkehr signalisieren. Doch die neue Handelswoche beginnt erst, die Wochenkerze könnte sich noch stark verändern bis Freitag. Ein bullisches Verlaufsszenario, wie es im Chart in blau eingezeichnet ist, ist ganz klar angeknüpft an eine nachhaltige Rückkehr über 102 EUR.

Hornbach Holding AG&Co.KGaA - Wochenchart

Antizyklische Einstiegschance?

Die Aktie erreicht im heutigen Handel nach dem Rückfall unter das 2020er Hoch den nächsten Support bei 97,10 - 98,50 EUR, wo auch der EMA50 verläuft. Knapp darunter liegt bei 87,60 - 89,50 EUR der nächste Support mit dem EMA200.

An beiden Preiszonen könnten kurz- oder mittelfristige Einstiege erfolgen, mit jeweils knappen Absicherungen 94,50 bzw. 86,70 EUR, jeweils auf Tages- oder Wochenschlusskursbasis, abhängig vom Anlagehorizont des Trades. Unterhalb von 86 EUR würde sich per Wochenschlusskurs das Chartbild deutlicher eintrüben und größere Abwärtskorrekturen zulassen.

Im bullischen Szenario dreht die Aktie direkt oder in Kürze wieder nach oben und klettert auf neue Allzeithochs im Bereich bei 121 - 125 EUR. Später wären auch Notierungen um 150 EUR und mehr denkbar.

Fazit: Der schwungvolle Rücksetzer ist zwar kritisch, aber besonders im übergeordneten Bild noch keineswegs besorgniserregend. Allerdings geraten die Käufer jetzt unter Zugzwang, sie müssen in naher Zukunft wieder Stärke zeigen und die Aktie über das 2020er Hoch heben. Dann steht einer mittelfristigen Rallyfortsetzung nichts mehr im Wege.

Hornbach Holding AG&Co.KGaA

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Die hier vorgestellte Tradingidee lässt sich auch gut mit Hebelzertifikaten umsetzen.

Für das präferierte bullische Szenario bietet sich z.B. die ISIN DE000TT58ER9 an mit einem moderaten Hebel von 3,87, KO-Schwelle 74,533 EUR, Basis 74,533 EUR, Laufzeit Open End, Emittent HSBC.

Eine spekulativere Variante wäre die ISIN DE000TT78EJ4 mit einem höheren Hebel von 5,73, KO-Schwelle 83,972 EUR, Basis 83,972 EUR, Laufzeit Open End, Emittent HSBC.


Transparenzhinweis: Die im Artikel vorgestellten Derivate werden durch die Redaktion ausgesucht. Wir arbeiten aber mit ausgewählten Emittenten zusammen, die mit der BörseGo AG in einer Geschäftsbeziehung stehen.