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Am Aktienmarkt läuft seit Jahren eine Liquiditätshausse sondergleichen. Corona brachte Inflationsdruck, der von einem großen Teil der Ökonomen durchaus noch als temporär bewertet wird. Von der US-Notenbank nicht mehr. Jerome Powell hat schon längst darauf hingewiesen, dass man die Umschreibung "transitory" streichen müsse. Die Jahresinflationsrate in den USA legte von 6,8 Prozent im November auf 7,0 Prozent im Dezember zu, wie die US-Arbeitsstatistikbehörde BLS am Mittwoch mitteilte. Damit lag die Inflationsrate so hoch wie seit Juni 1982 nicht mehr.

Der Markt preist mittlerweile sogar 4 US-Leitzinsanhebungen in diesem Jahr ein. Die US-Notenbank tritt ins geldpolitische Bremspedal. Neben dem Tapering hat Powell zuletzt sogar angedeutet, dass man auch die Bilanzsumme der Notenbank beginnen könnte, abzubauen. Das Mitglied des FOMC-Ausschusses der US-Notenbank, Loretta Mester, bläst heute in das gleiche Horn. Man könne beginnen die Balance Sheet abzubauen. Sie fügt hinzu, dass man dies erreichen könne, ohne den Aktienmarkt zu belasten. Wie das gehen soll, weiss nur sie. Einiges spricht dafür, dass die Märkte sich in diesem Jahr zeitweise sehr unruhig bewegen könnten. Damit keine unnötige Sorge aufkommt: Nein, einen echten Crash dürfte die US-Notenbank meines Erachtens nicht triggern. Allerdings eine relevante Abwärtskorrektur.

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