In den vergangenen Handelstagen kam der Aktienkurs von Infineon unter Druck und auch im frühen Freitagshandel war diese zunächst unter den größten Verlierern im Dax zu finden. Dabei setzte sich die laufende Korrektur fort und es wurde kurzfristig ein neues Tief erreicht.

Mit diesem neuen Tief wird die Aktie aber auch zunehmend interessant. Kurzfristig mögen zwar die Verkäufer dominieren, mittelfristig aber bewegt sich die Aktie immer noch in einem intakten Aufwärtstrend. Die laufende Korrektur steuert nun auf die ersten Unterstützungen zu. So lässt sich beispielsweise um 25,60 EUR eine kleine Liquiditätszone von Anfang Oktober finden. Gleichzeitig ist dieser Preisbereich im Jahr 2017/18 eine große Widerstandszone gewesen. Das ist eine erste Chance für die Käufer, wieder Fuß zu fassen und den Bullenmarkt mit einem neuen Hoch bei 29-30 EUR fortzusetzen.

Weitere Chancen warten!

Können die Käufer diese Chance noch nicht nutzen, stehen Ihnen bis hin zu 22,465 EUR einige weitere Unterstützungen zur Verfügung. Dazu zählt auch das offene Aufwärtsgap vom 1. Oktober. Je weiter man jedoch in diese Preisregion zurückfällt, desto vorsichtiger muss man am Ende werden. Es wäre schon relativ bitter, wenn die steile Kaufwelle seit Ende September so stark abverkauft wird.

Genau darin besteht momentan aber die Alternative. In dieser entpuppt sich die aktuelle Abwärtsbewegung nicht nur als kurzfristige Korrektur, sondern als erstes Standbein einer größeren Abwärtsbewegung. Um diese und auch weitere Ziele daraus besser eingrenzen zu können, müssen sich jedoch erst einmal passende Strukturen bilden. Da Infineon seit März jedoch extrem gut gelaufen ist, sollte man dieses Szenario auf alle Fälle im Hinterkopf behalten.

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Infineon Technologies AG