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Externe Quelle: Postbank

Deutsche Arbeitslosenzahl wetterbedingt verzerrt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März saisonbereinigt um 30.000 gegenüber dem Vormonat gestiegen. Wir waren mit unserer Schätzung von +10.000 schon deutlich pessimistischer als der Markt (-6.000). In den Monaten November bis Februar war ein durchschnittlicher Rückgang um 25.000 zu verzeichnen. Verantwortlich für den Anstieg im März war größtenteils das ungewöhnlich kalte Wetter, das die Einstellung von Außenarbeitskräften verzögert und damit den Anstieg der Arbeitslosigkeit überzeichnet hat. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ist im März von 11,3% auf 11,4% gestiegen.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Februar saisonbereinigt um 10.000 zurückgegangen. Auch bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kam es nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit bis in den Januar zu weiteren Rückgängen. Allerdings wurden hier einige Arbeitsverhältnisse aufgrund der Neuregelung der Bezugszeiten von Arbeitslosengeld vor dem 1. Februar beendet, so dass auch diese Zahl aufgrund eines Sonderfaktors verzerrt ist. Die Aussage, dass der Abbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung allmählich zum Ende kommt, gilt weiterhin.

Das Stellenangebot hat im März saisonbereinigt um 3.000 gegenüber dem Vormonat abgenommen. Verantwortlich dafür war aber allein der Rückgang bei Arbeitsgelegenheiten, wohingegen die Zahl der ungeförderten Stellenangebote um 4.000 zugenommen hat. Der positive Trend bei dieser Größe, die die grundsätzliche Marktentwicklung besser wiedergibt, setzt sich damit fort.

Die verfügbaren Geschäftsklimaindizes in Deutschland weisen verstärkt darauf hin, dass die Basis der konjunkturellen Belebung breiter wird. Wir sind daher zuversichtlich, dass sich dies im späteren Jahresverlauf auch in einer verbesserten Arbeitsmarktentwicklung manifestieren wird.

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