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Externe Quelle: SEB

EU Finanzen bald wieder im Fokus

Am 27. Oktober wird bei dem Treffen der EU Staats- und Regierungschefs im britischen Hampton Court das Thema EU Budget 2007 bis 2013 wieder auf der Tagesordnung stehen. Vor allem EU Kommissionspräsident Barroso drängt darauf, bis Dezember einen Lösung im Streit um die Höhe des Budgets zu finden. Eine Einigung dürfte vor allem davon abhängen, ob Frankreich den vorgelegten Agrarkompromissen zustimmt und sich Großbritannien beim sog. Briten-Rabatt bewegt. Auf dem informellen Gipfel ist mit einer Einigung noch nicht zu rechnen. Sehr wohl könnte aber der Weg zu einer Einigung bis Ende 2005 geebnet werden, die sich Großbritannien auf die Fahnen geschrieben hat. Anhaltende Uneinigkeit könnte den Euro wieder belasten.

BoE signalisiert unveränderte Leitzinsen: BoE Zentralbankratsmitglied Richard Lamber, der noch im August mit seiner Stimme den Ausschlag für eine Zinssenkung gegeben hatte, schließt eine weitere Zinssenkung vorerst aus. Die Zentralbank werde ihre Politik darauf ausrichten, ein Übergreifen der Ölpreissteigerungen auf andere Preise zu verhindern. Damit signalisiert Lamber u. E. eine unveränderte Base Rate zumindest bis Jahresende, positiv für GBP.

Stärkerer Philli Fed Index: Der Anstieg des Philadelphia Fed Index im Oktober von 2,2 auf 17,3 Punkte fiel deutlich stärker aus als erwartet. Dies nährt die Hoffnung, daß die Wirtschaft die Folgen der Wirbelstürme abschütteln kann. Besondere Beachtung gilt den Preiskomponenten. Der Teilindex der erhaltenen Preise stieg auf 32,6 Punkte, das höchste Niveau seit einem Jahr, während derjenige der gezahlten Preise mit 67,6 Punkte das höchste Niveau seit acht Jahren erreichte. Aus diesem Blickwinkel werden die Sorgen der Fed über zunehmenden Preisdruck bestätigt: Nächste Zinserhöhung um 25bp am 1. November 2005. Einer der Favoriten für die Greenspan Nachfolge, Bernanke, hat dagegen die Sorgen vor einem zu starken Inflationsanstieg zu dämpfen versucht. Er meint, daß die recht stabile Kerninflation als auch die wenig veränderten Inflationserwartungen darauf hindeuteten, daß die Teuerung auf ein Niveau zurückfällt, das mit Preisstabilität vereinbar ist. - Der jüngste Rückgang des Ölpreises auf den tiefsten Stand seit drei Monaten dürfte die Inflationssorgen dämpfen und die Rentenmärkte stützen.

CHF findet Freunde: Was der KOF Frühindikator als auch die Einzelhandelsumsätze schon signalisierten, wurde gestern von SNB Präsident Roth bestätigt. Die Schweizer Konjunktur läuft besser als erwartet. Roth erwartet für 2006 nun ein BIP Wachstum zwischen 1,5% und 2,0%. Dazu sei das derzeitige Zinsniveau zu niedrig, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Wir sehen in diesen Äußerungen eine Stütze für unsere Einschätzung, daß die SNB am 15. Dezember ihren Leitzins um 25bp anheben wird. Der CHF hat sich gestern ggü dem EUR deutlich befestigt, in Durchbrechen der Aufwärtstrendline erscheint wahrscheinlich.

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